Güssinger zogen Teilnahme am Hallenmasters zurück. Während sich der SV Stegersbach am Ende die Krone holte, verzichtet der GSV auf das samstägige Masters.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 10. Januar 2018 (05:45)
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Volle Halle. Der Güssinger Aktivpark war beim zweiten Turnier des SV Kirchfidisch zwischenzeitlich sehr gut gefüllt. Diese Veranstaltung ist ein Gewinn!
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Nichts geht mehr! Am Samstag gegen 20.45 Uhr schloss das Qualifikations-System für das diesjährige BFV-Hallenmasters endgültig seine Pforten. Und es endete mit einem Paukenschlag, denn der SV Güssing, der sich nach dem abschließenden dritten Platz beim Turnier des SV Kirchfidisch qualifiziert hätte, nimmt am großen End-Turnier nicht teil . „Wir können nicht antreten, weil uns einfach zu wenige Spieler zur Verfügung stehen. Das bringt alles nichts“, begründete Trainer Hannes Winkelbauer diese Entscheidung und fügte an: „Von den noch sieben verbliebenen Spielern, haben am Samstag auch noch drei ihren Maturaball und so können wir einfach nicht.“

Aufgelegtes Endspiel der beiden Top-Teams

Zurück zum Sportlichen, wo der Fokus eindeutig darauf lag, ob sich neben den schon fix qualifizierten Stegersbachern, Neubergern, Pinkafeldern und Oberwartern, auch noch ein weiteres Süd-Team für den Samstag qualifizieren könne. Vor allem der „Hausherr“ aus Kirchfidisch rechnete sich doch Chancen aus, denn zuletzt nahm man zweimal in Folge am Masters teil und roch Lunte.

Fast hätte es auch gereicht, aber das Aus im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger aus Stegersbach, der quasi mit voller Kapelle – einzig Thorsten Schriebl und Daniel Siegl fehlten – antrat, kam zu früh. In Gruppe A marschierte derweil Neuberg durch die Gruppenphase und hatte auch im Halbfinale gegen schon angeschlagene Güssinger beim 8:3 keine Probleme. „Im Großen und Ganzen war es schwer in Ordnung“, lobte SVN-Obmann Martin Konrad und schoss nach: „Es gibt sicher noch Luft nach oben, aber ein paar sehr junge Spieler haben sehr gut agiert.“

Der Schlussakkord vor dem Masters. Der SV Stegersbach (in weiß: Andre Tatzer und Stefan Wessely) holten sich gegen Neuberg mit 4:2 den Turniersieg.
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Das große Finale, wo die beiden an diesem Tag besten Mannschaften aus Stegersbach und Neuberg aufeinandertrafen, verlief spannend und intensiv. Neuberg ging schnell durch Sandro Csencsits in Führung, aber mit dem Ausgleich von Jan Röhrling, bekam die Elf von Markus Karner Oberhand, führte zwischenzeitlich mit 4:1, ehe der SVN noch verkürzte. Am Ende des verdienten Turniersieges der Stegersbacher änderte dieser Umstand aber nichts mehr.

Ein zufriedenes Resümee zog SVS-Trainer Max Karner: „Überbewerten dürfen wir das Ganze natürlich nicht, aber wir bekamen doch ein paar neue Aufschlüsse, die wir in dieser Woche noch nutzen werden. Die Burschen hatten aber generell eine intensive Woche und dafür war es schon in Ordnung.“

Prinzipiell ist zu sagen, dass das Kirchfidischer Turnier vom Publikum schon zum zweiten Mal sehr gut angenommen wurde und der Aktivpark fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Und auch wenn der Hausherr sich am Ende nicht qualifizierte, gab es Applaus. So soll es sein!