Burgenländischer Bildhauer Thomas Resetarits 82-jährig gestorben

Erstellt am 18. Mai 2022 | 16:33
Lesezeit: 2 Min
thomas resetarits
Foto: Josef Lang
Der burgenländische Bildhauer Thomas Resetarits ist am Mittwoch nach längerer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben.
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Der Burgenlandkroate, der hauptsächlich in Stein, Holz und Bronze arbeitete, fertigte zahlreiche Werke für burgenländische Kirchen, darunter auch das Portal des St. Martin-Doms in Eisenstadt, wie die Diözese in einer Aussendung hervorhob. Mit Resetarits habe das Burgenland "einen seiner Großen verloren", betonte Bischof Ägidius Zsifkovics.

Der Bildhauer, der wie die Resetarits-Brüder aus Stinatz (Bezirk Güssing) stammt, mit ihnen aber nicht verwandt ist, beschäftigte sich in seinen Werken immer wieder mit dem Glauben und dem Menschsein, auch das Burgenlandkroatische war darin vertreten.

Resetarits wurde am 25. November 1939 in Stinatz geboren. Ab 1966 war er als freischaffender Bildhauer tätig, ab 1970 erhielt er dann zahlreiche Aufträge der Kirche, darunter Altar- und Kreuzweggestaltungen, Glasfenster und Plastiken. Von 1974 bis 1976 engagierte er sich außerdem für die Resozialisierung in der Justizanstalt Eisenstadt durch Kunst. Immer wieder wirkte er auch als Buchillustrator.

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