Kruzitiakn oder Identität 2.0 feierte Premiere. Das Uhudlerlandestheater startete im Weinmuseum Moschendorf mit einer vielumjubelten Premiere in die neue Saison. Gespielt wird der erste Teil der Trilogie "Der Ring des Heanznjungen" noch bis 8. September

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 06. September 2019 (16:33)

"Identität - Heimat - Stolz" Schlagworte die oft bewusst oder unterbewusst negativ wahrgenommen werden. Die Künstler des Uhudlerlandestheaters, unter anderem Elisabeth Kofler, Christoph F. Krutzler. Wolfgang Preinsberger und Martin Weinek möchten in ihrer Trilogie einen ganz anderen Zugang schaffen, den als regionale Künstler sehen sie es als essenziell sich mit ihrer Herkunft zu beschäftigen.

Mit lustigen aber auch ernsten Szenen rund um diese Schlagworte begeisterten die Schauspieler in der entspannten Atmosphäre des Weinmuseums Moschendorf so ihr Publikum bei der Premiere. Zwischen Alice im Wunderland und grimmigen Grenzbeamten sorgten auch die musikalische Untermalung der Musiker unter Leitung von Joe Pinkl und die von den Schauspielern gesungene Lieder durchgehend für eine fesselnde Stimmung.

"Das Projekt entstand gemeinsam bei entspannten Abenden, bei der Ausarbeitung waren alle involviert," verrät der Regisseur Andy Hallwaxx. Was dieser über die Schlagworte Identität - Heimat und Stolz denkt? "Identität hat für mich mit einer nie endenden Suche auf, der sich auch regionale Schauspieler stellen müssen. Auch Heimat ist ein wichtiger Komponente davon, auf die darf man aber auf jeden Fall "ein bisserl" Stolz sein," so Andy Hallwax.

Gespielt wird noch am Freitag, dem 6. September (19.30 Uhr), Samstag, dem 7. September (19.30 Uhr) und am Sonntag, dem 8. September (11 Uhr, Vormittags-Matinee)

Tickets: www.uhudlertheater.at