Sonnenresidenz-Projekt in Eberau „nicht in Gefahr“. Das Mega-Projekt ist laut dem Geschäftsführer nicht gefährdet. Die Bauarbeiten werden demnächst fortgesetzt.

Von Carina Fenz. Erstellt am 14. August 2019 (04:25)
zVg

Über die CRV Bauträger GmbH wurde vom zuständigen Handeslgericht Wien ein Sanierungsverfahren eröffnet. Gemäß vorgelegten Unterlagen sind von diesem Insolvenzverfahren 16 Gläubiger mit Gesamtforderungen von über 3,3 Millionen Euro betroffen. Der Geschäftsführer jenes Unternehmens ist auch Geschäftsführer der Sonnenresidenz Eberau GmbH und für den Bau des Mega-Projekts verantwortlich.

Auch wenn die CRV-Bauträger GmbH mit der Sonnenresidenz Eberau GmbH in keinem direkten Zusammenhang steht, machen sich bestehende Unternehmen und auch zahlreiche Eberauer Sorgen, dass das Projekt „Sonnenresidenz“ doch nicht umgesetzt wird. Im Zuge der Rubik „Frag die BVZ“ wollte ein Leser wissen, ob das Projekt in Eberau trotz der Insolvenz der CRV Bauträger GmbH umgesetzt wird. Weiters heißt es hinter vorgehaltener Hand, dass einige Unternehmen seit Monaten auf die Zahlungen für bereits getätigte Arbeiten beim Projekt Sonnenresidenz warten. Eine Erdbaufirma soll bereits Klage eingebracht haben.

Die BVZ hat beim Geschäftsführer der Sonnenresidenz Eberau GmbH nachgefragt: „Die Sonnenresidenz GmbH steht mit der CRV Bauträger GmbH in keinem Zusammenhang. Die Bauarbeiten werden demnächst fortgesetzt, wenn alles mit den Behörden wieder im Lot ist. Daher braucht sich niemand zu sorgen. Es wäre vernünftiger, wenn sich die Bevölkerung um die Vernichtung von 30 Arbeitsplätzen durch die Verweigerung der Umwidmung durch das Land bemerkbar machen würde“, heißt es dazu vom Geschäftsführer, der sich damit, auf die seitens des Landes abgelehnte Widmung für den Bau eines Supermarktes und eines Veranstaltungssaales bei der Sonnenresidenz Eberau bezieht. Beim Projekt Sonnenresidenz sollen 100 Wohneinheiten entstehen.

Sollten Sie auch eine Frage haben, schicken Sie diese an uns per Post, per Mail oder unter dem Hashtag #fragdiebvz in den sozialen Medien.

Ihre Fragen per Mail

an: fragdiebvz@bvz.at