Zwist um Sanierung. Die Volksschule Neuberg wurde seit dem Bau in den späten 60er Jahren nicht mehr saniert. Gemeinderat ist sich uneins.

Von Carina Fenz. Erstellt am 07. Juli 2017 (05:56)
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Fakt ist, dass die Volksschule Neuberg umfassend saniert werden muss. Das war auch Thema bei der vergangenen Gemeinderatssitzung, in der auch ein Grundsatzbeschluss gefasst wurde, einen Planer für ein Sanierungskonzept zu beauftragen. Dieser Punkt wurde allerdings nur mit den Stimmen der ÖVP beschlossen, die SPÖ wollte nämlich eine Arbeitsgemeinschaft mit der Beteiligung verschiedener Gruppen, dem Volksschuldirektor, der Vizebürgermeisterin und dem Bürgermeister installieren. Dieser Vorschlag wurde von der ÖVP abgeschmettert.

„Der Gemeinderat ist demokratisch von der Bevölkerung legitimiert, also ist es auch unser Ziel, dass Mitglieder des Gemeinderates diese richtungsweisenden Beschlüsse fassen“, erklärt Bürgermeister Thomas Novoszel die Vorgehensweise seiner ÖVP-Fraktion. Für die SPÖ ist dies völlig unverständlich.

„Bemerkenswert ist, dass es für die Planungsvergabe keinerlei Vorbesprechung im Gemeindevorstand gab und die Kosten immerhin 14.000 Euro betragen. Mehrheitsentscheide sind in einer Demokratie zu akzeptieren, das beinhaltet jedoch nicht die blinde Zustimmung zu Großprojekten, die einer ausführlichen Planung und Diskussion bedürfen“, ärgert sich Vizebürgermeisterin Birgit Karner (SPÖ).