Neue Betreuung ab Herbst. Die Kinder können ab kommendem September das Angebot vor Ort nutzen und müssen nicht mehr nach Unterrichtsschluss in die Neue Mittelschule wechseln.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 20. März 2019 (04:29)
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Im Schulgebäude müssen einige Arbeiten vorgenommen werden, damit die neue Tagesbetreuung im kommenden Herbst starten kann.
DMF

Ab dem kommenden Herbst wird der Unterricht in der Volksschule in einer neuen Form angeboten: Die Schulische Tagesbetreuung in getrennter Abfolge startet im September 2019.

Vereinfachter Ablauf für Schüler

Bisher ist der Tagesablauf so gestaltet, dass die Kinder, die für den Hort angemeldet sind, nach der normalen Unterrichtszeit mit dem Bus abgeholt werden und in die Neue Mittelschule fahren. Dort bekommen sie ihr Mittagessen und erledigen anschließend mithilfe von Freizeitpädagogen und Horterziehern ihre Aufgaben. Danach können sie spielen, bis sie von ihren Eltern abgeholt werden. Im kommenden Schuljahr wird sich an diesem Ablauf einiges ändern.

Denn dann brauchen die Kinder nicht mehr mit dem Bus in die NMS wechseln, um in den Genuss der Nachmittagsbetreuung zu kommen. Direkt in der Volksschule investiert die Gemeinde in eine neue Küche, damit die Kinder vor Ort mit dem Essen versorgt werden können. Auch danach werden sie in den Räumlichkeiten der Volksschule, die speziell dafür adaptiert werden, von ihren eigenen Lehrern beim Hausübung Machen und Lernen unterstützt. Wenn die Lernphase nach einer Stunde vorbei ist, kommen wieder die Freizeitpädagogen und Horterzieher, die von der NMS in die Volksschule wechseln, zum Zug, die sich anschließend um die Schüler kümmern.

Große Nachfrage für das neue Angebot

Die Anmeldungen für die neue Form der Tagesbetreuung zeigen deutlich, wie wichtig dieses Angebot ist. Von 92 Schülern haben sich bereits zirka 50 für den Herbst angemeldet. „Ich bin von der Idee sehr eingenommen, dass wir die Eltern in dieser Form unterstützen können und freue mich, dass sich so viele Kinder gemeldet haben. Ein großes Danke geht auch an die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die das ermöglicht“, blickt Schulleiterin Doris Kottas dem Herbst positiv entgegen.

Auch Bürgermeister Heinz Peter Krammer freut sich, mit dem neuen Angebot die Schüler und Eltern unterstützen zu können und so für einen stressfreieren Alltag zu sorgen. Die Gemeinde investiert in dieses Vorhaben 25.000 Euro. Die Schulische Tagesbetreuung in getrennter Abfolge wird bereits an 18 Volksschulen, an zehn Neuen Mittelschulen und an den zwei Sonderschulen in den Bezirken Güssing und Jennersdorf angeboten, weitere sollen folgen.