Ausbau der Infrastrukur in Moschendorf "braucht Zeit"

Erstellt am 16. November 2017 | 04:15
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Foto: BVZ
Das Moschendorfer Wasserleitungsnetz ist ein Beispiel dafür, dass sich langes Warten auf (gemeinsame) Projekte oft auszahlt.
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Manchmal brauchen Wasserbauprojekte einen sehr langen Atem, ehe sie realisiert werden, so auch in Moschendorf. Die Gemeinde wurde bereits im Jahr 2000 an den Wasserverband Südliches Burgenland (WVSB) angeschlossen, bereits damals war die Errichtung einer Leitung von der Wassererlebniswelt bis zum bestehenden Hochbehälter geplant. Ein Alleingang hätte allerdings aufgrund der im Anschluss notwendigen Asphaltierungsarbeiten erhebliche Kosten verursacht.

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Eine Künette für alle Leitungen. Das Zusammenwarten hat sich gelohnt, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.
Foto: BVZ, BVZ

Also wurde zugewartet und zwar bis zum Jahr 2015, da stand nämlich in diesem Bereich ein Kanalprojekt auf dem Programm. „Die Wasserleitung wurde dann gemeinsam mit dem Kanal verlegt, außerdem wurden Antennenkabel, Lichtwellenleiter und Druckkanal eingebaut“, sagt WVSB-Geschäftsführer Christian Portschy und lobt die gute, effiziente Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Das Zu- und Abwarten auf den richtigen Zeitpunkt hat erhebliche Einsparungen für alle gebracht, ein Beispiel für die Zukunft“, unterstreicht Portschy und appelliert an die diversen Einbautenträger und die Gemeinden, künftig noch enger zusammenzuarbeiten: „Das hilft unterm Strich allen.“

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