Behm ist jüngster Bürgermeister im Bezirk Güssing

Der 27-jährige Thomas Behm wurde mehrheitlich zum neuen Ortschef in Moschendorf gewählt. Er ist somit auch der jüngste Bürgermeister im Bezirk Güssing.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 05:59
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Die ersten Gratulanten. Die Bürgermeister aus dem Pinkatal Johann Trinkl, Walter Temmel und Johann Weber sowie gf. Bezirksobmann Bernd Strobl bedankten sich bei Werner Laky und gratulierten Thomas Behm zur Wahl als neuer Bürgermeister in Moschendorf.
Foto: ÖVP

Die Gemeindepolitik liegt ihm im Blut; immerhin war der Großvater von Neo-Bürgermeister Thomas Behm, Stefan Behm, selbst politisch sehr aktiv — als Gemeinderat sowie Bürgermeister der Großgemeinde Strem und als langjähriger Landtagsabgeordneter der ÖVP. Am Sonntag wurde der jüngste Behm dann selbst zum Ortschef der Gemeinde Moschendorf gewählt. Wie die BVZ berichtete, hat Werner Laky sein Amt als Bürgermeister mit 1. Oktober zurückgelegt, daher war die Neuwahl notwendig geworden.

Der 27-Jährige besuchte die Volksschule Moschendorf, Hauptschule Eberau und danach die HTL in Pinkafeld, Abteilung Tiefbau, welche er 2012 abschloss. Danach folgte der Zivildienst beim Roten Kreuz in Güssing. Nach Beendigung des Zivildienstes arbeitete Thomas Behm in einem Ingenieurbüro für Infrastruktur und Tiefbau in Bad Tatzmannsdorf, wo er bis heute in der Projektplanung, Projektentwicklung und Bauaufsicht tätig ist. Seit 2017 ist er Gemeinderat und Gemeindevorstand, wodurch Behm bereits einiges an Erfahrung in der Kommunalpolitik sammeln konnte.

„Ich rede gerne mit Menschen und höre auch gerne zu. Das passt ja ganz gut“ Thomas Behm

Die Wahl zum Bürgermeister, sieht Behm als großen Vertrauenvorschuss. „Als Werner Laky auf mich zugekommen ist und mich gefragt hat, ob ich mir vorstellen könne, Bürgermeister zu werden, musste ich nicht ganz so lange überlegen“, plaudert Behm über seinen politischen Werdegang. „Ich rede gerne mit Menschen und höre auch gerne zu. Das passt ja ganz gut“, schmunzelt Behm, der gleich voller Tatendrang in sein Amt startet.

„Die finanziellen Möglichkeiten einer kleinen Gemeinde sind zwar begrenzt, aber ich denke, dass das gerade auch der Reiz ist, im Rahmen der Möglichkeiten trotzdem Projekte umzusetzen“ Thomas Behm

„Die finanziellen Möglichkeiten einer kleinen Gemeinde sind zwar begrenzt, aber ich denke, dass das gerade auch der Reiz ist, im Rahmen der Möglichkeiten trotzdem Projekte umzusetzen“, spricht Behm vor allem vom „dringend notwendigen Breitbandausbau.“ „Die Welt wird immer vernetzter und das soll natürlich in Moschendorf nicht aufhören. Daher ist der Ausbau des Breitbandes unser wichtiges Vorhaben. Mit der Leerverrohrung wollen wir demnächst starten, dann gilt es den Glasfaserausbau über die Bühne zu bringen“, setzt sich Behm die ersten Ziele.

In den nächsten Wochen will der Neo-Bürgermeister auch sein Programm für die bevorstehende Gemeinderatswahl auf Kurs bringen. Apropos Gemeinderatswahl: Da will Behm natürlich als Spitzenkandidat für die ÖVP ins Rennen gehen.

Von seinem Vorgänger Werner Laky bekommt er dafür auch gleich einen Tipp: „Auf die Leute zugehen und sich zu kümmern, das wichtigste als Bürgermeister.“