Kukmirns Obst ist vorerst gesichert

Erstellt am 07. April 2022 | 05:38
Lesezeit: 2 Min
marille symbolbild
Foto: Rostislav_Sedlacek/shutterstock.com
Der April macht, was er will: Und schickt den Kukmirner Obstbauern Schnee, wenn sie ihn am wenigsten gebrauchen. Ein kleiner Trost: So schlimm wie 2021 ist es derweil nicht.
Werbung

Am Obstbaubetrieb Nikles ist man ob der Frost-Spektakel der letzten Jahre bereits abgehärtet und nicht mehr so leicht aus der Fassung zu bringen.

Helene Nikles bleibt zuversichtlich und bereitet sich auf den Ernstfall vor: „Zum Glück war es Anfang der Woche nicht so schlimm. Wir hatten auch keine Minusgrade. Die Marillen sind zwar eh schon wieder dahin, aber bei allen anderen ist noch ziemlich alles zu.“

Beim Hoanzl am Hof hat man alles genau im Blick und ein gutes Bauchgefühl für die kommende Ernte: „Heuer sind wir zeitmäßig in der Vegetation etwas hinten. Im Moment blühen die Marillen, Pfirsiche zur Hälfte, die Birnen sind vor dem Aufblühen und Äpfel sind sowieso erst im Frühstadion.

Die Marille hält auch in der Vollblüte zwischen 0 und -1 Grad aus, wurde aber teilweise beschädigt. Unterm Strich wird der Schaden nicht allzugroß sein. Alle andere Kulturen werden mit einem blauen Auge davonkommen“, fasst Franz Hoanzl zusammen.

Im Fall der Fälle ist man aber vorbereitet auf den Frost

Gerald Zotter sieht das Wetter unproblematisch: „Die letzten Nächte haben wir schon um die 0 Grad gehabt, aber das ist derzeit nicht wirklich ein Problem. Für Marillen in den Tälern wäre es eng geworden, aber unsere sind zum Glück alle am Berg. Die Lage ist verglichen mit 2021 besser, wir bleiben zuversichtlich. Die Frostberegnung halten wir für den Fall der Fälle natürlich einsatzbereit.

Werbung