Obstblüten überstehen Kälte im Südburgenland. Obstbauern sind glimpflich davon gekommen, befürchten aber eine mittelfrühe Ernte. Der Sturm richtete aber Schäden an Bäumen und Dächern an.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:02)
Symbolbild

Vergangenes Wochenende kehrte der Winter mit voller Kraft zurück. Trotz der Kaltfront, blieben die Obstbauern von großen Ernteschäden verschont und gaben allesamt an, dass das Wetter zwar unangenehm war, aber mit keinen großen Ernteschäden zu rechnen sei.

„Solange die Temperaturen nicht unter null Grad fallen, kann nichts passieren. Somit besteht keine Gefahr für unser Obst“, erklärt Gerald Zotter vom Obsthof Zotter in Kukmirn. Zwar kann es durch die schlechten Temperaturen zu einer mittelfrühen Ernte kommen, da die „Äpfel und Erdbeeren diese Temperaturen nicht mögen“, jedoch sind keine größeren Schäden zu befürchten. Auch der starke Wind, hat bei den Obstbauern nichts Dramatisches angerichtet. „Unsere Bäume sind fixiert und dadurch vom Wind geschützt“, so Zotter.

Solange die Temperaturen nicht unter null Grad fallen, kann nichts passieren

Auch dem Obstgarten Nikles in Kukmirn konnte das schlechte Wetter nicht viel anhaben. Helene Nikles berichtete, dass auch ihr Obstgarten nicht allzu sehr unter dem winterlichen Wetter gelitten hat, jedoch fürchten sie sehr wohl, die kommenden Nächte: „Wir arbeiten mit Frostschutzberegnung und Frostschutzkerzen, um so dem Frost und der Kälte entgegen zu wirken“, so Nikles.

Der Weinbaubetrieb Koch am Fuße des Naturparks Geschriebenstein kam ebenso mit dem Schrecken davon. „Ein paar Marillen sind abgefallen, bei den Äpfeln und Kirschen ist es noch nicht sicher, wie groß der Schaden tatsächlich ist“, sagt Reinhard Koch.