Insolvenzen: Bezirk Güssing an der Spitze

Im Jahr 2021 stieg die Zahl der Firmenpleiten im Bezirk überdurchschnittlich. Dafür gab es weniger Privatinsolvenzen.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 05:32
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Konkurs Insolvenz Symbolbild
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Foto: Shutterstock, Tashatuvango

Der Gläubigerschutzverband Creditreform hat die endgültigen Zahlen bei den Insolvenzen für das Jahr 2021 in Österreich analysiert. Im Bundesländervergleich weist das Burgenland (+2,3%) neben Tirol, der Steiermark und Wien steigende Zahlen auf. Besonders betroffen war der Bezirk Güssing, wo die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sprunghaft angestiegen ist. Laut Angaben des Gläubigerschutzverbands gingen elf Unternehmen pleite, im Jahr davor waren es nur drei.

Mit dieser Verdreifachung ist der Bezirk Güssing trauriger Spitzenreiter in der Statistik. Im Bezirk Oberwart gab es eine Verdoppelung, in den übrigen Bezirken blieb das Niveau konstant. Im Bezirk Jennersdorf wurden drei Unternehmen insolvent, im Jahr 2020 waren es zwei. Burgenlandweit stieg die Zahl der insolventen Unternehmen im Jahr 2021, von 132 auf 135. Einen Rückgang gab es im Bezirk Güssing hingegen bei den Privatinsolvenzen, die von 15 auf 13 zurückgegangen sind, im Bezirk Jennersdorf waren es 2020 noch sieben, 2021 neun.