Unsichtbare Gefahr: Schüler starten „Vogelrettungsaktion“

Erstellt am 08. Mai 2022 | 05:59
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8347429_owz18cari_bgus_woerterberg_vogelhaeusch.jpg
Bushaltestellen sollen keine Vogelfallen sein. Dafür setzten sich auch Lehrerin Maria Flasch, Michaela Jonser (Firma Jonser), Dietmar Igler vom Naturschutzbund, Bürgermeister Kurt Wagner, Margit Wolf von der Ortshilfegruppe, Vizebürgermeisterin Marianne Hackl, Direktorin Dagmar Krammer und Vogelkundler Stefan Putz mit den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Wörterberg ein, in dem sie das Buswartehaus mit Folien beklebten.
Foto: Josef Lang
Damit Vögel in Zukunft nicht mehr mit den Glasscheiben von Wartehäuschen kollidieren, hat man in Wörterberg eine geeignete Maßnahme gefunden.
Werbung

Tote Vögel, die neben dem Wartehäuschen liegen - die Kinder der örtlichen Volksschule beklagten diesen traurigen Umstand! Daraufhin starteten Dietmar Igler vom Naturschutzbund und Fotograf Stefan Putz diese tolle Aktion.

Aus den Bildern des passionierten Vogelkundlers Stefan Putz wurden passende Folien gefertigt, das Projekt durch die Gemeinde und die Volksschule umgesetzt.

Nun wurden die Glasflächen des Wartehäuschens zum Schutz der gefiederten Freunde mit Vogelfolien beklebt, um sie sichtbar zu machen. Von den Tieren rechtzeitig gesehen wird damit verhindert, dass sie bei einem ungebremsten Aufprall den Tod finden.

Der passionierte Vogelkundler Stefan Putz lieferte Information und eine genaue Erklärung zur Sinnhaftigkeit dieser Aktion. Die Besonderheiten der auf den Folien abgebildeten Vogelarten brachte er im Beisein von Bürgermeister Kurt Wagner, Vizebürgermeisterin Marianne Hackl sowie der Leiterin der Ortshilfegruppe Wörterberg, Margit Wolf, den aufmerksamen Schülern und Schülerinnen auf anschauliche Art näher.

„Ich hoffe, dass auch andere Gemeinden diese Idee aufgreifen!“, hofft Dietmar Igler auf Vorbildwirkung dieser gelungenen Aktion.

Werbung