Wer grabet, der findet: Schatzsuche am Lafnitztalradweg. Momentan finden wieder Grabungen entlang des Lafnitztalradweges statt, mit der Hoffnung auf alte Schätze zu stoßen.

Von Anika Perner. Erstellt am 30. August 2019 (05:46)
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Entlang des Lafnitztalradweges hoffen, alle Ausgrabungsbeteiligten auf möglichst viele verschollene Schätze zu stoßen. In den Vorjahren konnte man schon einige Entdeckungen vorweisen.

Das dritte Jahr in Folge wird nun in Wörterberg für archäologische Zwecke gegraben. Untersucht wird seit vorheriger Woche entlang des Lafnitztalradweges, auf drei Parzellen. Aus derzeitiger Sicht wird die Kampagne noch bis Freitag, den 30. August laufen. Die Grabungen können aber auch verlängert werden, je nachdem welche Schätze man in der Tiefe findet.

Im Laufe der letzten Jahre wurde unter anderem ein Teil eines römerzeitlichen Industrieviertels freigelegt, Öfen aus der Römerzeit wurden ebenfalls gefunden. Einige der interessanten Fundstücke stammen aus der La-Tène-Zeit, einer Epoche der jüngeren vorrömischen Eisenzeit. Mit im Team dabei ist wieder Obmann des Vereins „Lafnitztal Historik“, Otto Pfeiffer, der 2003 ein Holzfass aus der Römerzeit an der Lafnitz entdeckt hat.

Die Wiener Archäologiestudenten werden auch heuer wieder vom Verein „Lafnitztal Historik“ sowie vom Land Burgenland selbst unterstützt. Die Ausgrabungen werden zurzeit von acht Personen jeweils von Montag bis Freitag ganztägig ausgeführt. Die Auswertungen der Bodenradaruntersuchungen selbst, sind noch ausstehend.

Wer sich für die Grabungsfelder interessiert, ist herzlich dazu eingeladen die angehenden Archäologen zu besuchen und mitzuverfolgen wie eine solche Ausgrabung vonstatten geht. „Momentan ist immer mindestens einer der Anwesenden damit beschäftigt, vorbeikommenden Menschen zu erklären, was wir hier tun“, erklärt Pfeiffer.