Weizer Parkett in Güssing baut Jobs ab

Erstellt am 02. Dezember 2022 | 04:14
Lesezeit: 2 Min
Weizer Parkett Güssing
Standort in Güssing
Foto: Google Streetview
Keine Frohe Botschaft für Mitarbeiter im Werk in Güssing. Ein Drittel wird abgebaut.
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Die Weizer Parkett Gruppe baut in ihrem Werk in Güssing ein Drittel des Personals ab. Betroffen sind 43 von 145 Beschäftigten, die noch vor Weihnachten ohne Job dastehen. Ein blauer Brief statt einem Brief an das Christkind. Eine frohe Weihnachtsbotschaft sieht anders aus: „Wir möchten ausdrücklich betonen, dass sich das Unternehmen in keiner wirtschaftlichen Schieflage befindet. Es handelt sich hier um Spitzen, die wir abbauen müssen. Die Auftragslage war in den letzten beiden Jahren außerordentlich gut. Nun pendelt sich alles wieder ein und darauf müssen wir reagieren“, heißt es seitens des Unternehmens.

Privater Wohnbauboom stark zurückgegangen

Das Werk in Güssing sei vor allem auf private Häuslbauer ausgerichtet. „Die Teuerung und strengere Kriterien bei der Kreditvergabe erschweren die Situation. Das bremst den Wohnbau und bremst damit auch den Bedarf an Parkett“, bestätigt eine Sprecherin. „Menschlich ist das natürlich sehr bedauerlich. Die Produktion wurde aber um knapp ein Drittel zurückgefahren“. Eine Tatsache, die sich auch auf den Schichtbetrieb auswirkt. Leihpersonal wie zu Spitzenzeiten mit bis zu 25 zusätzlichen Arbeitskräften gibt es schon seit Sommer nicht. Und Güssing ist auch nicht der einzige Weizer Standort, der von Kündigungen betroffen ist.

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