Zank um „park´n´ride“

Erstellt am 23. Oktober 2015 | 06:32
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Ollersdorf Zank um »park´n´ride« Mobilität
Foto: NOEN, Carina Ganster
Bürgermeister fordert Befestigung und Deklarierung von „park´n´ride“ Anlage. Das Land fühlt sich aber nicht zuständig.
Werbung
Eine „wilde“, seit vielen Jahren von Pendlern selbst erklärte „park´n´ride“ Anlage neben dem Gemeindeamt in Ollersdorf muss befestigt werden.

Zumindest wenn es nach Bürgermeister Bernd Strobl geht ( die BVZ-Printausgabe berichtete ), der sich jetzt Unterstützung von den ÖVP-Landtagsabgeordneten Bernhard Hirczy und Walter Temmel holt, die eine landesweite Bestandsaufnahme aller „park´n´ride“ fordern.

„Blutgruppe eines Ortschefs sollte nicht im Vordergrund stehen“

Die Anlage in Ollersdorf wird zwar in einer von Land in Auftrag gegebenen Studie als „park´n´ride“ genannt, die Zuständigkeit liegt aber bei der Gemeinde, da laut Baudirektor Wolfgang Heckenast keine neue Anlage geplant sei.

„Obwohl unser Radweg täglich von zahlreichen Pendlern als Abstellplatz für Autos genutzt wird, hat das Land keinen Bedarf für die Deklarierung und Befestigung der Anlage gesehen“, kritisiert Bürgermeister Bernd Strobl, der weiter ausholt. „Ich würde mir wünschen, dass nicht die Blutgruppe eines Bürgermeisters im Vordergrund steht, sondern die Sicherheit der Pendler“, neckt Strobl.

Aktuell nutzen rund 30 Personen täglich das inoffizielle „park´n´ride“ in Ollersdorf.
Werbung