Die Obstkönigin kommt wieder aus Kukmirn. Bereits zum fünften Mal und zum zweiten Mal in Folge kommt die Burgenländische Obstkönigin aus Kukmirn. Nina Nikles wurde bei der Obstgala in Eisenstadt gekrönt.

Von Carina Fenz. Erstellt am 20. März 2019 (04:13)
Hafner
Stolze Eltern. Mama Irene und Papa Markus sowie der kleine Tobias sind mächtig stolz auf die Burgenländische Obstkönigin Nina Nikles.   

Der Burgenländische Obstbauverband macht sich alle zwei Jahre gemeinsam mit der Burgenländischen Landwirtschaftskammer auf die Suche nach einer Obstkönigin.

Diesmal wurde die Regentschaft nahtlos im Südburgenland weitergegeben. Nina Nikles übernahm die Krone von Jennifer Freiszmuth, die so wie die neue Obstkönigin ebenfalls aus Kukmirn kommt. Mit dem Obstbau ist die 19-Jährige seit Kindheitstagen fest verbunden. Am familieneigenen Hof widmet man sich seit den 80er-Jahren voll und ganz dem Obstbau. Auch die neue Obstkönigin Nina hilft seit Kindheitstagen fleißig mit.

„Beim Äpfel klauben bin ich einsame Spitze, aber mittlerweile bin ich hauptsächlich im Verkauf und bei der Obstauslieferung tätig“, erklärt die Maturantin, die in naher Zukunft ein Studium anstrebt. „Dem Betrieb werde ich aber weiterhin erhalten bleiben“, so die Obstkönigin, die in den nächsten zwei Jahre den burgenländischen Obstbau bei Verkostungen und anderen Veranstaltungen repräsentieren wird.

„Beim Äpfel Klauben bin ich einsame Spitze, aber mittlerweile bin ich hauptsächlich im Verkauf und bei der Obstauslieferung tätig.“
Nina Nikles

Auf die Frage, warum sie sich für den Job als Obstkönigin beworben hat, meint Nikles: „Die Oma hat mich gefragt, ob mich das interessieren würde und nach einer kurzen Nachdenkpause ist meine Entscheidung festgestanden“, erzählt die 19-Jährige, die eine Schwäche für Erdbeeren hat. „Das ist mein absolutes Lieblingsobst“, schmunzelt sie.

Abgesehen von der Repräsentation des Burgenländischen Obstes ist der jungen Kukmirnerin aber auch die Botschaft, dass die Menschen wieder vermehrt auf regionales Obst zurückgreifen sollen, wichtig. „Vor allem was die Preispolitik angeht, ist es wichtig, den heimischen Lebensmitteln wieder mehr Wertschätzung entgegen zu bringen. Auch dafür werde ich in den nächsten zwei Jahren meiner Regentschaft eintreten“, sagt Nikles.