22-Jähriger starb bei Unfall am Göttweiger Berg. Tödlich endete ein schwerer Verkehrsunfall am Abend des 5. November auf der Landesstraße 100 am Göttweiger Berg. Ein 22-jähriger Lenker verstarb an der Unfallstelle.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 06. November 2020 (11:08)
ÖAMTC/Postl

Der junge Mann aus St. Pölten war kurz vor 18.30 Uhr auf der Verbindung St. Pölten - Krems mit seinem Pkw bergab Richtung Krems unterwegs.

Nach dem Göttweiger Sattel (wo sich die Abzweigung zum Stift Göttweig befindet ) und dem wenige Meter weiter nördlich gelegenen Aussichtsparkplatz kam der Mann aus unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem er dort einen Leitpflock gestreift hatte, verriss er sein Fahrzeug Richtung Fahrbahnmitte und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Just zu diesem Zeitpunkt war eine 46-jährige Autolenkerin aus Paudorf (Bezirk Krems) mit ihrem Fahrzeug auf ihrer Straßenseite in die Gegenrichtung unterwegs. Es kam zur frontalen Kollision der beiden Autos. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Pkw des St. Pöltners über die Leitschiene geschleudert und blieb im dortigen Buschwerk und den Sträuchern hängen.

Helfer der Feuerwehren Furth-Göttweig und Palt befreiten den schwer Verletzten aus dem Wrack. Er verstarb aber trotz rascher Bemühungen des Notarztes des Kremser Roten Kreuzes noch an der Unfallstelle. Der 15-jährige Beifahrer des Getöteten kam mit  schweren Verletzungen mit dem Kremser Notarzthubschrauber Christophorus 2 in das Universitätsklinikum St. Pölten. Ein Rettungswagen des RK Krems brachte die ebenfalls verletzte Unfallgegnerin in das Universitätsklinikum Krems.

Die L 100 war im Unfallbereich wegen der Rettungsmaßnahmen sowie der Hubschrauberlandung von 18.35 bis 22.05 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich zwischen der sogenannten Todeskreuzung (Kreisverkehr Palt) und der Abzweigung am Göttweiger Sattel durch das Ortsgebiet Furth und über die alte Straße umgeleitet.