Volleyball: Keine Meister in Österreichs Bundesligen. In den aufgrund des Coronavirus abgebrochenen österreichischen Meisterschaften der Volley League der Damen und Herren wird es in dieser Saison keine Meister, allerdings einen Endstand geben.

. Erstellt am 03. April 2020 (14:54)
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Dieser Endstand wird für die Vergabe der Startplätze im Europacup und der mitteleuropäischen MEVZA-Liga 2020/21 herangezogen. Das beschloss der Vorstand des Österreichischen Volleyballverbandes (ÖVV) am Freitag.

Dass es aufgrund der außergewöhnlichen Situation keinen Absteiger gibt, stand bereits mit Abbruch der Ligen fest. Da es zu keinen Play-offs kam, wird auch der Titel "Staatsmeister" nicht vergeben, stattdessen gibt es in den beiden höchsten Spielklassen einen "Rang 1", der an die beiden Vorjahresmeister SK Zadruga Aich/Dob (Männer) und ASKÖ Linz/Steg (Frauen) geht. Bei den Herren ergibt sich das Ranking aus den Endplatzierungen in den Setzrunden, bei den Damen nach dem Endstand des Grunddurchgangs.

Laut einer Verbandsmitteilung wurden die Meldefristen für die kommende Saison verlängert. Für Vereine der 2. Bundesliga mit Aufstiegsambitionen sei bei Erfüllung der formalen Kriterien der Aufstieg möglich, die Teilnehmerzahl sei in beiden Denizbank-Ligen aber auf zehn Teams begrenzt.

Endstände Denizbank Volley League:

Frauen: 1. ASKÖ Linz/Steg - 2. UVC Graz - 3. SG NÖ Sokol/Post

Männer: 1. SK Aich/Dob - 2. UVC Graz - 3. Union Waldviertel