Erwerbstätigkeit nahm in allen Bundesländern 2017 zu. Die Erwerbstätigkeit hat von 2016 auf 2017 in allen österreichischen Bundesländern zugenommen. Laut Eurostat-Daten vom Dienstag gab es die stärksten Erhöhungen in Tirol, Steiermark und Vorarlberg mit je 2,0 Prozent. In Kärnten fiel das Plus mit 1,1 Prozent regional am geringsten aus.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 26. Februar 2019 (11:41)
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Symbolbild

Niederösterreich kam auf einen Zuwachs von 1,9 Prozent Erwerbstätigkeit, Wien auf +1,7 Prozent, Oberösterreich und Burgenland nahmen um je 1,5 Prozent zu und Salzburg verzeichnete eine Erhöhung um 1,4 Prozent.

In der EU nahm in 90 Prozent der Regionen die Erwerbstätigkeit von 2016 auf 2017 zu. In 253 Regionen gab es ein Plus, in 26 Regionen eine Abnahme und in zwei Regionen gab es keine Veränderung.

Die höchsten Wachstumsraten meldeten das französische Überseegebiet Mayotte (+7,7 Prozent), Malta, die Algarve in Portugal und Mittelböhmen in Tschechien (je +5,3 Prozent), gefolgt von Herefordshire, Worcestershire und Warwickshire in Großbritannien (+4,7 Prozent), dem Südlichen Mittelbulgarien und dem Stadtgebiet Lissabon in Portugal (je +4,1 Prozent).

Die stärksten Rückgänge wurden in der Basilicata in Italien (-2,7 Prozent), im britischen Cumbria (-2,4 Prozent), der Zentral- und Westregion in Litauen (-2,1 Prozent), Süd-Yorkshire in Großbritannien (-2,0 Prozent) und Ligurien in Italien (-1,9 Prozent) verzeichnet. Insgesamt nahm die Erwerbstätigkeit in der EU um 1,6 Prozent zu. Österreich lag mit 1,6 Prozent genau im EU-Durchschnitt.