Doskozil: „Brauchen neue Qualität der Zusammenarbeit!“. Im Rahmen eines „Sicherheitsgesprächs“, organisiert von der SPÖ, stand Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil im Veranstaltungszentrum Rede und Antwort. Er nahm auch Stellung zu einer Bundesregierung nach dem 15. Oktober.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 03. Oktober 2017 (10:20)
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Trotz Verspätung wird Hans Peter Doskozil mit Standing Ovations im Veranstaltungszentrum in Schwarzau am Steinfeld empfangen. Nach einer kurzen Verschnaufpause setzt er zu einem Impulsreferat an, welches sich aber nicht nur um sein eigentliches Ressort, sondern auch um andere Themen dreht.

Der frühere burgenländische Landespolizeidirektor, der seit Jänner 2016 Mitglied der Bundesregierung ist, spannte einen weiten Bogen von den Herausforderungen in der Europäischen Union, der Flüchtlingsthematik bis hin zu Cyberkriminalität und Terroranschläge, erwähnte aber auch Gesundheitsthemen.

Ebenso stellte er sich Fragen von Zuschauern, ebenso wie die übrigen Podiumsgäste: Schwarzaus Bürgermeister Günter Wolf, auch in seiner Funktion als Justizanstaltsleiter in Eisenstadt, Nationalratskandidatin und Bürgermeisterin Sylvia Kögler aus Grafenbach-St. Valentin, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Rupert Dworak aus Ternitz sowie Bezirkspolizeikommandant Johann Neumüller.

Auch auf die allgemeine politische Situation ging Doskozil zumindest kurz ein. Über die neue Bundesregierung nach der Wahl am 15. Oktober sagte der Minister, es brauche eine „neue Qualität der Zusammenarbeit, weil sich die Menschen das auch wünschen und wollen“. Doskozil präzisierte: „So wie bisher ständig über Kleinigkeiten gestritten wurde, so wird es in Zukunft nicht mehr gehen!“

Unter den Zuhörern gesichtet wurden auch die Bürgermeister Helmut Maier (Breitenau), Marion Wedl (Seebenstein), die Vizebürgermeister Elfriede Schneider (Pitten), Christian Samwald (Ternitz), Otto Bauer (Breitenau), Klaus Hofer (Schwarzau am Steinfeld), die Stadträte Jeannine Schmidt, Martina Klengl, Peter Spicker (Ternitz), Andrea Kahofer, Günther Kautz, Manfred Baba (Neunkirchen) sowie die Gemeinderäte Herbert Steiner (Kirchberg), Franz Heissenberger (Thomasberg), Norbert Malainer (Seebenstein) und viele andere.

Wie sich der Bundesminister inhaltlich positionierte, welche Fragen an das Podium gerichtet wurden wie die Diskussionsteilnehmer darauf antworteten: All das und vieles mehr ab nächsten Dienstag in der NÖN Neunkirchen, auch als E-Paper!