Zwei Tote bei Frontalkollision auf der L161. Ein furchtbarer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag gegen 14.30 Uhr zwischen Reisenberg und Gramatneusiedl.

Von Redaktion noen.at. Update am 19. April 2019 (17:00)

Eine 76-jährige Fahrzeuglenkerin prallte aus bisher ungeklärter Ursache in den Wagen eines entgegenkommenden 20-jährigen Lenkers. Der Wagen der Pensionistin wurde von der Fahrbahn geschleudert und kam am Dach zum Liegen. Beide Fahrzeuglenker wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Der zufällig vorbeikommende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reisenberg, Wolfgang Rieck, alarmierte die Rettungskräfte und Feuerwehren. „Beim Eintreffen war der Lenker noch ansprechbar, die zweite Fahrzeuglenkerin war nicht mehr bei Bewusstsein“, schildert der Feuerwehrkommandant.

Obwohl wenig später mehrere First Responder, drei Rettungswägen des Roten Kreuzes und des Arbeitersamariterbundes sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 9 an der Einsatzstelle waren, kam für die Lenkerin jede Hilfe zu spät. Sie dürfte sofort tot gewesen sein.

Der 20-Jährige war anfangs noch ansprechbar. Die Rettungskräfte kämpften, nachdem Lenker von der Feuerwehr aus dem Auto befreit worden war, um das Leben des Mannes. Er verstarb aber ebenfalls noch an der Unfallstelle. 

Mehrere Angehörige, welche zur Unfallstelle geeilt waren, mussten vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden. Auch für die Feuerwehrmänner aus Reisenberg, welche großteils die Lenkerin kannten, war es ein sehr schwerer Einsatz.

Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Der Unfall ereignete sich an einer gut einsichtlichen Stelle nach einer langgezogenen Kurve. Die L161 war in Folge des Unfalls total gesperrt.

www.monatsrevue.at