Finanzministerium holt sich positives Corona-Feedback. Die Coronahilfen der Bundesregierung werden von Bevölkerung und Unternehmern großteils begrüßt, geht aus einer vom Finanzministerium in Auftrag gegebenen Studie hervor.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 02. Januar 2021 (11:37)
Blümel freut sich
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80 Prozent der bereits Ende November/Anfang Dezember befragten Bürger bewerteten die Hilfspakete eher oder sehr positiv. 55 Prozent hatten den Eindruck, dass ihnen persönlich geholfen worden sei. Das Echo der Firmen fiel ähnlich zustimmend aus.

Durchgeführt wurde die Untersuchung von Research Affairs. 2.000 Österreicher, repräsentativ für die Bevölkerung über 16 Jahre, wurden online befragt, zusätzlich telefonisch 500 Geschäftsführer oder Firmeninhaber. Fazit: Der Lockdown-Umsatzersatz und der Fixkostenzuschuss II wurden sowohl von der Bevölkerung, als auch von Unternehmen sehr positiv bewertet. Die unterschiedliche Behandlung der einzelnen Branchen beim Lockdown-Umsatzersatz stieß - wegen der unterschiedlichen Grundvoraussetzungen - auf Zuspruch.

25 Prozent der Unternehmen gaben an, durch die Corona-Krise große finanzielle Einbußen zu haben, 46 Prozent teilweise. Die Corona-Kurzarbeit wurde am positivsten bewertet und am häufigsten von Unternehmen in Anspruch genommen. Stark befürwortet wurde die Investition in Arbeit und Beschäftigung. In beiden Studien zeigte sich, dass knapp 90 Prozent diese Ausgaben höher bewerteten als die Erreichung des Nulldefizits.

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) sprach angesichts dessen von einem wertvollen Feedback aus Bevölkerung und Unternehmen. "Seit Beginn der Krise kämpfen wir mit unseren Maßnahmen darum, Gesundheit, Arbeitsplätze und Unternehmen in Österreich zu retten", teilte er mit.