Armin Assinger künftig mit sportpolitischer Aufgabe. Ex-Skifahrer und Millionen-Show-Moderator Armin Assinger soll Vorsitzender jenes Aufsichtsrates werden, dem bei der bevorstehenden Bestellung der Leitung der neuen Bundes Sport GmbH (BSG) eine wichtige Rolle zukommt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 20. September 2017 (16:31)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Neue Aufgabe für Armin Assinger
APA

Das berichten die Tageszeitungen "Die Presse" und "Der Standard" in ihren aktuellen Ausgaben. Die BSG ist ab Anfang 2018 für die Vergabe der Bundesmittel an den Sport zuständig.

Laut den Berichten soll Assinger (53), der im Winter für den ORF auch Alpinskirennen Co-kommentiert, den Job auf Wunsch von Sportminister Hans Peter Doskozil übernehmen. Neben Assinger würden ÖOC-Präsident Karl Stoss, BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer und der vom Finanzministerium entsandte Ulrich Zafoschnig dem Aufsichtsrat angehören, heißt es. Der Aufsichtsrat soll laut "Standard" kommende Woche bestellt werden.

Für den Posten des BSG-Geschäftsführers haben sich laut der Zeitung 16 Kandidaten und eine Kandidatin beworben. Fünf sollen in die engere Auswahl gekommen sein, dazu zählen laut Standard Ex-Rodler Markus Prock, US-Alpindirektor Patrick Riml, Markus Redl (Geschäftsführer Bergbahnen Beteiligungsgesellschaft in Niederösterreich), Wolfgang Gotschke (Geschäftsführer des Bundes-Sport-Förderungsfonds) sowie der ehemalige Tennisspieler Clemens Trimmel. Der Geschäftsführer soll wegen der Nationalratswahl möglichst noch vor dem 15. Oktober bestellt werden.