Hafenecker schließt Zusagen der FPÖ aus. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker schließt im Interview mit der "Presse" (Freitag-Ausgabe) "definitiv" aus, dass die FPÖ Glücksspielunternehmen wie Casinos Austria oder Novomatic gesetzliche Erleichterungen im Gegenzug zu Postenbesetzungen in Aussicht gestellt hat. In die Hausdurchsuchungen sieht er "nur Privatpersonen" involviert.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 15. August 2019 (20:35)
NÖN
Christian Hafenecker

"Die FPÖ ist nicht involviert - sondern lediglich Privatpersonen", sagt Hafenecker zu den von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bei Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Ex-Klubchef Johann Gudenus angeordneten Hausdurchsuchungen. "Gudenus ist aus der Partei ausgetreten, und auch Strache hat keine Parteifunktion inne", sagte er auf den Einwurf, dass beide hochrangige FPÖ-Funktionäre waren.

Jetzt müsse erst einmal geklärt werden, was die Staatsanwaltschaft zutage fördert, betont Hafenecker, dass ihm "nicht bekannt ist, worum es konkret geht". Er deponiert allerdings, dass das Ibiza-Video schon länger bekannt sei - und man auch schon früher hätte aktiv werden können: "Dass das jetzt vor der Intensivwahlkampfphase passiert, ist interessant."