AUA-Mutter Lufthansa plant Sparprogramm. Die AUA-Mutter Lufthansa will auf die Flugausfälle wegen des Coronavirus mit Einsparungen reagieren. Bei der Kernmarke Lufthansa sollen Neubesetzungen von Stellen gestrichen oder zumindest verschoben werden, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem "Handelsblatt" nach einem Vorabbericht vom Dienstag. Auch durch unbezahlten Urlaub oder Teilzeit sollten Personalkosten gesenkt werden.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 25. Februar 2020 (16:58)
Symbolbild
Shutterstock.com/maxyM

"Wir werden außerdem auch nicht verhindern können, einzelne Projekte zu streichen und in der Verwaltung bei den Ausgaben zu sparen", so Hohmeister. Bei der AUA läuft bereits seit Ende 2019 ein Sparpaket wegen des Preiskampfs mit den Billigfliegern. Bis Ende 2021 sollen 700 bis 800 Stellen wegfallen, bereits ab April will die Österreich-Flugtochter mit 90 Führungskräften weniger auskommen. Das Coronavirus droht die Lage der AUA zu verschärfen.

Die gesamte Lufthansa-Gruppe, zu der neben der AUA auch die Swiss gehört, hat bis zum Ende des Sommerflugplans Ende März alle Passagierflüge nach Festland-China ausgesetzt. "Das hat natürlich auch deutliche wirtschaftliche Folgen für uns und andere Industrien", sagte der Lufthansa-Manager. Das Frachtgeschäft läuft auf Sparflamme. Gleichzeitig wurden Flüge in den Iran seit dem militärischen Schlagabtausch des Landes mit den USA zu Jahresbeginn gestrichen.