Sonntags-Rekordwert mit 22.453 Neuinfektionen

Aktualisiert am 23. Januar 2022 | 14:31
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Foto: Eakrin Rasadonyindee, Shutterstock.com
Nach einem mehrtägigen Ausfall und Nachmeldungen am Samstag hat es am Sonntag wieder tagesaktuelle Corona-Fallzahlen in Österreich gegeben.
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Innen- und Gesundheitsministerium vermeldeten den höchsten Sonntagswert seit Pandemiebeginn. In den vergangenen 24 Stunden waren 22.453 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem kamen sechs weitere Todesopfer hinzu. Die Zahl der insgesamt im Spital behandelten Covid-19-Patienten ist leicht um drei auf österreichweit 1.129 angestiegen.

Vor beinahe zwei Jahren - am 25. Februar 2020 - hat es die ersten bestätigten Fälle in Österreich gegeben. Seither kamen mehr als 1,6 Millionen positive Tests hinzu. Bis Sonntag, 9.30 Uhr, waren es insgesamt 1.600.041 bestätigte Infektionen. Als Genesen gelten 1.377.812 Menschen. Am Sonntag gab es österreichweit 208.238 bestätigte aktive Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg auf 1.751,5 an und war in allen neun Bundesländern bereits vierstellig. Der Sieben-Tages-Schnitt der täglichen Neuinfektionen betrug bereits 22.350. Vor einer Woche waren am Sonntag noch 15.419 weitere Infizierte binnen 24 Stunden gemeldet worden.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Tirol mit 2.576, gefolgt von Salzburg mit 2.562,1 und Wien mit 2.086,2. In Vorarlberg betrug sie am Sonntag 1.841,5, in Oberösterreich 1710,5 und in Niederösterreich 1.426,3. In Kärnten lag sie am Wochenende bei 1.318,5, in der Steiermark bei 1.203,1 und im Burgenland bei 1.002. Die meisten Neuinfektionen seit Samstag kamen mit 4.857 in Wien hinzu, 3.938 waren es in Niederösterreich, 3.414 in Oberösterreich. Tirol meldete 2.667 weitere Infizierte, die Steiermark 2.326, Salzburg 1.887 und Kärnten 1.725. In Vorarlberg gab es 1.062 weitere Infizierte und im Burgenland 577.

Im Krankenhaus liegen derzeit 1.129 Personen, das sind um drei mehr als am Samstag. 192 Menschen werden auf Intensivstationen betreut, um zwei weniger als am Vortag. Während die Zahl der Schwerkranken in der vergangenen Woche um 20 abgenommen hat, gab es bei den Normalstationen Zuwächse. So mussten am Sonntag insgesamt 246 Menschen mehr als noch vor einer Woche in Spitälern behandelt werden.

Sehr hoch ist in Österreich die Zahl der Todesopfer. Allein in der vergangenen Woche starben 71 Menschen an den Folgen einer Infektion. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 13.991 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind 156,6 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Wieder am Steigen ist durch Omikron auch die Positiv-Rate bei den Tests. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 628.757 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 528.419 aussagekräftige PCR-Tests, die Positiv-Rate betrug 4,2 Prozent. Im Schnitt gab es in der vergangenen Woche täglich 643.042 PCR-Analysen, davon fielen 3,5 Prozent positiv aus.

Der Bezirk mit der österreichweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenz laut AGES (Stand: Samstag 14.00 Uhr) ist Landeck in Tirol mit den Tourismushochburgen St. Anton am Arlberg und Ischgl - dort wurden mit 4.232,6 bisher ungeahnte Höhen erreicht. Nicht weit davon entfernt liegen der benachbarte Bezirk Imst mit einer Inzidenz von 3.916,5 und Kitzbühel mit 3.282,5. Von den neun Tiroler Bezirken gibt es mit Reutte und Lienz nur mehr zwei mit einer Inzidenz unter 2.000. Ähnlich hohe Inzidenzen zeigen sich in Salzburg. St. Johann im Pongau weist einen Wert von 3.763,3 aus, Zell am See 3.562,5. Tamsweg und Hallein liegen knapp unter der 3.000er-Marke.

21.343 Impfungen gegen Covid-19 sind am Samstag durchgeführt worden. Das waren signifikant weniger als an den beiden vorangegangene Samstagen mit 33.540 (15. Jänner) bzw. 43.523 (8. Jänner) Stichen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.724.061 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.443.414 Menschen und somit 72,1 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 69,3 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 72,6 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 75,8 Prozent. 77,6 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 84,8 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 88,2 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,4 Prozent und die Gruppe 85plus 85,5 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 11,2 Prozent ausgewiesen.