Gecko will weiter breit testen lassen. Das Beratungsgremium Gecko tritt weiter für möglichst breites Testen auf das Coronavirus ein. Einen diesbezüglichen Strategiewechsel gebe es nicht, stellte eine Sprecherin auf APA-Anfrage klar. Allerdings wird aktuell unter anderem in einer heute anberaumten (internen) Sitzung die Frage erörtert, ob man die (weniger genauen) Wohnzimmer-Tests wieder forcieren könnte. Damit könnten etwaige Engpässe bei den Kapazitäten ausgeglichen werden.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 14. Januar 2022 (12:35)
Testen bleibt in
Testen bleibt in
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In den vergangenen Tagen hatten bekannte Mediziner wie die Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl und der Infektiologe Günter Weiss das breite Testen insgesamt infrage gestellt. Das tut Gecko nicht. Wie die Sprecherin betonte, gehe es bei den Überlegungen darum, dass das System auch funktioniert - sprich etwa die Laborkapazitäten nicht überlastet werden, sodass rechtzeitig Ergebnisse vorliegen.

Generalmajor Thomas Starlinger, der in der Gecko-Untergruppe zum Testen sitzt, hatte Donnerstagabend gemeint, man werde gezwungen sein, Schwerpunkte in gewissen Bereichen zu setzen und auch auf Antigen-Tests zurückzugreifen. Denn außerhalb Wiens stoße man in manchen Regionen bei den PCR-Tests an die Belastungsgrenzen. Dort werde man gezwungen sein, Schwerpunkte zu setzen - und zwar im Pflegebereich, den Schulen und der kritischen Versorgung.