Europa-League-Reise des WAC nach London auf Schiene. Sportlich wartet auf den WAC nach der 1:4-Niederlage gegen Tottenham im Europa-League-Rückspiel am Mittwoch (18.00 Uhr/live DAZN) in London eine Herkulesaufgabe, zumindest reisetechnisch ist für die Kärntner alles klar. Die "Wölfe" heben am Dienstagvormittag in Richtung Insel ab, zurück geht es am Donnerstag via Ljubljana (Laibach). Gegner Tottenham sucht indes in der englischen Premier League weiter seine Form.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 22. Februar 2021 (12:15)
Mourinhos Tottenham hinkt in der Liga hinterher
APA (AFP)

"Stand heute können wir normal in England einreisen", sagte WAC-Manager Markus Perchthaler am Montag. Weil es in Österreich ein Landeverbot für Flüge aus Großbritannien gibt, fliegen die Kärntner am Donnerstag erst in Sloweniens Hauptstadt, von dort reist die Mannschaft im Bus zurück ins Lavanttal. Quarantäne muss man laut Clubangaben keine antreten.

Der Weg nach Tottenham ist also frei. Im leeren, 2019 eröffneten 62.000er-Stadion, mit Kosten von über 1 Milliarde Euro das teuerste Europas, muss der WAC allerdings auf ein Wunder hoffen. Auch die Unform der Spurs in der Premier League hilft der Elf von Ferdinand Feldhofer wohl nicht weiter. Am Sonntag kassierte man bei West Ham eine 1:2-Niederlage und ging damit zum fünften Mal in den jüngsten sechs Partien in der Liga als Verlierer vom Platz. Die Truppe von Starcoach Jose Mourinho hat bereits neun Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz.

Mourinho, dessen Club gerüchteweise auch an Leipzigs ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer großes Interesse zeigen soll, übte sich nach der etwas unglücklichen Niederlage in Optimismus. Platz vier zur erreichen, sei "sehr schwer, aber wenn es mathematisch möglich ist, realistisch". Der Portugiese verneinte alle Fragen nach einer möglichen Krise seiner Truppe. "Wenn ein Team so kämpft, um ein anderes Ergebnis zu erreichen, dann ist es nie eine Krise einer Gruppe", stellte Mourinho klar.

"Es ist eine Serie von schlechten Ergebnissen", sagte der 58-Jährige, der immer stärker unter Druck gerät. Er selbst habe sich jedenfalls nichts vorzuwerfen und zweifle nicht an seiner Tätigkeit. "Kein bisschen. Es gibt keine besseren Methoden als meine und die meines Trainerstabs", stellte er klar.