Schweizer Liga startet mit 7 ÖEHV-Teamspielern. Parallel zur EBEL starten auch die meisten europäischen Eishockey-Topligen am Wochenende die Meisterschaft. Zielland Nummer eins für Österreichs Profis ist die Schweizer National League, in der sieben ÖEHV-Teamspieler engagiert sind.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 12. September 2019 (10:33)
Peter Schneider stürmte im Vorjahr noch für die Vienna Capitals
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Konstantin Komarek stürmt für die Malmö Redhawks in der schwedischen SHL, Andre Lakos spielte an der Seite von Jaromir Jagr für Kladno in der tschechischen Extraliga.

Der EHC Biel hat mit Verteidiger Stefan Ulmer (von Lugano) und EBEL-MVP Peter Schneider (Vienna Capitals) zwei Österreicher geholt. Der EHC war in der vergangenen Saison im Halbfinale erst im siebenten Spiel gegen den späteren Meister SC Bern gescheitert und hat auch heuer wieder große Ambitionen. Gleich auf drei ÖEHC-Cracks setzt Ambri-Piotta, das zu den Stürmern Dominic Zwerger und Fabio Hofer Verteidiger Julian Payr verpflichtet hat. Der 19-Jährige, der im Frühjahr im Nationalteam debütierte, kam von HC Davos.

Der zweite rot-weiß-rote Aufsteiger ist beim Rekordmeister aus Davos, der erstmals seit 1993 das Play-off verpasst hatte, geblieben. Der ebenfalls 19-jährige WM-Teilnehmer Benjamin Baumgartner hat in der vergangenen Saison den Sprung in die Profimannschaft geschafft und wurde mit einem Zweijahresvertrag belohnt. Bei HC Lugano hofft Torhüter Stefan Müller auf Einsätze.

Neben der National League sind nur noch in der schwedischen SHL und der tschechischen Extraliga heimische Profis im Einsatz. Konstantin Komarek steht vor seiner sechsten Saison in der SHL, der vierten hintereinander. Der 26-jährige Center war in der Vorsaison mit 39 Scorerpunkten (13 Tore, 26 Assists) sechstbester Scorer der Liga.

Bereits in seine 21. Profisaison geht Andre Lakos. Der Verteidiger war im Dezember des Vorjahres von den Graz 99ers zum damaligen tschechischen Zweitligisten Kladno gewechselt und hat mit den "Rytiri" (Ritter) den Aufstieg in die Extraliga geschafft. Der 40-jährige Wiener ist nach dem Rücktritt von Salzburg-Kapitän Matthias Trattnig Österreichs ältester Profi, aber längst nicht in seiner Mannschaft.

Für Kladno stürmt Super-Oldie Jaromir Jagr, auch Besitzer des Clubs. Der 47-Jährige zeigte im Aufstiegs-Play-off mit zehn Toren in elf Spielen seine noch immer vorhandene Extraklasse, beim entscheidenden 4:2-Sieg erzielte er alle vier Tore für Kladno. Jagr ist mit 1.921 Scorerpunkten im Grunddurchgang der nordamerikanischen NHL die Nummer zwei der Geschichte hinter Wayne Gretzky.