Sturm Graz finanziell "in den Seilen"

Mit 1,24 Millionen Euro schrieb Sturm Graz nach der Wiener Austria das zweitgrößte Minus im abgelaufenen Bundesliga-Geschäftsjahr 2019/20. Da wie dort ist die Coronavirus-Pandemie hauptverantwortlich für das Ergebnis. "Der Cashflow stimmt. Man braucht sich keine Sorgen um Sturm zu machen, wenngleich wir aktuell - wie alle anderen Bundesliga-Vereine - in den Seilen hängen und auf Förderungen angewiesen sind", erklärte Geschäftsführer Thomas Tebbich in der "Kleinen Zeitung".

Erstellt am 01. Dezember 2020 | 13:51
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Sturm Graz hat die letzten Jahre solide gewirtschaftet
Sturm Graz hat die letzten Jahre solide gewirtschaftet
Foto: APA

Nach drei Jahren mit einem positiven Jahresabschluss schrieben die Grazer damit wieder rote Zahlen. In der "Kronen Zeitung" lieferte der wirtschaftliche Geschäftsführer die Gründe: "Auf Grund der Ticketing-Ausfälle konnten wir heuer nicht positiv bilanzieren wie sonst. Aber es ist alles im grünen Bereich, weil wir in den letzten Jahren einen Eigenkapital-Polster aufgebaut haben. Daher können wir die Kosten für den laufenden Betrieb decken", sagte Tebbich.

Insbesondere nach dem Konkurs und Zwangsausgleich 2006/07 ist die Führungsriege der "Blackies" um Club-Präsident Christian Jauk extrem darauf bedacht, das finanzielle Risiko minimal zu halten. Das Defizit wird auch aufgrund dieses Zugangs Auswirkungen haben. Tebbich: "Wir haben bereits im Sommer unser Budget reduziert, werden Weiterentwicklungsprojekte hinten anstellen."