Totalsperre der A1 nach Lkw-Unfall: Mehrere Verletzte. Zwei Lkw-Unfälle haben am Montag die Westautobahn (A1) im Bereich der niederösterreichisch-oberösterreichischen Landesgrenze stundenlang lahmgelegt.

Von APA Red. Update am 23. Juli 2018 (15:59)
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Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute Vormittag auf der Westautobahn zwischen St. Valentin und Haag, Fahrtrichtung Wien. Dabei wurde ein LKW aufgeschlitzt und das Führerhaus völlig zerstört.

Am Montagvormittag war nach Feuerwehrangaben zunächst ein Lkw auf einen anderen aufgefahren, der offensichtlich auf dem Pannenstreifen gestanden war. Ein Lenker wurde laut Bezirkskommando schwer verletzt. Der Chauffeur war demnach im völlig zertrümmerten Führerhaus seines Sattelzuges eingeklemmt.

Er musste von Helfern der FF St. Valentin und Haag befreit werden, teilte Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando mit. "Christophorus 15" flog den Mann ins Landesklinikum Amstetten. Für die Bergungsarbeiten wurde das Kranfahrzeug der FF Amstetten angefordert.

Folge-Unfall mit mehreren Verletzten

Im Staubereich ereignete sich dann bei Enns (Bezirk Linz-Land) ein Folgeunfall, in den einem ÖAMTC-Sprecher zufolge zwei Schwerfahrzeuge und mehrere Pkw verwickelt waren. Dabei wurde ebenfalls ein Lkw-Lenker im Führerhaus eingeklemmt. Der Verletzte musste mittels Bergeschere befreit werden. "Christophorus 10" flog das Opfer ins Spital nach Linz.

Nach Feuerwehrangaben wurden bei dem Folgeunfall etwa zwölf Menschen verletzt. 

Stau löste sich erst gegen 16 Uhr auf

Erst nach stundenlangen Räumungsarbeiten konnten am Montagnachmittag beide Lkw-Unfallstellen auf der Westautobahn (A1) wieder freigegeben werden. Bei St. Valentin standen danach wieder alle drei Fahrspuren zur Verfügung, im Bereich der Ennsbrücke an der niederösterreichisch-oberösterreichischen Landesgrenze waren es vorerst zwei von drei. Der Stau begann sich aufzulösen.