Mikl-Leitner verlangt "lückenlose Aufklärung". Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat in der Causa um die FFP2-Maskenproduktion von Hygiene Austria "lückenlose Aufklärung" verlangt.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 07. März 2021 (13:05)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner will die Vorschläge der Expertengruppe und die damit verbundenen Maßnahmen "selbstverständlich" umsetzen.
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"Wenn sich herausstellt, dass hier betrogen wurde, dann ist das eine Frechheit der Sonderklasse und wird von uns rechtlich verfolgt werden", hielt sie am Sonntag in einer Aussendung fest. Bisherige öffentliche Erklärungen des Unternehmens seien "nicht zufriedenstellend".

Das in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) produzierende Unternehmen, ein Joint Venture von Lenzing und Palmers, hatte eingeräumt, dass ein Teil der als "Made in Austria" vermarkteten Masken in China zugekauft wurde. "Es wurde mit Schutzmasken aus heimischer Produktion geworben und wir Konsumenten haben unter anderem genau deswegen zu diesen Masken gegriffen", kritisierte Mikl-Leitner. "Wenn wir dabei bewusst hinters Licht geführt wurden, dann müssen die Verantwortlichen mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt werden", resümierte sie.