Trump drohte mit totaler Vernichtung Nordkoreas. US-Präsident Donald Trump hat im Konflikt um das nordkoreanische Raketenprogramm mit dem massiven Einsatz des US-Militärs gedroht. Die USA würden das asiatische Land "völlig zerstören", wenn Pjöngjang nicht nachgebe, warnte Trump am Dienstag in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung in New York. Darin attackierte der US-Präsident auch den Iran scharf, bezeichnete das Land als "Schurkenstaat".

Von Redaktion, APA. Erstellt am 19. September 2017 (16:55)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Rede Trumps wurde mit Spannung erwartet
APA/ag.

"Die Denuklearisierung ist der einzige gangbare Weg", sagte Trump. "Die USA sind ein Land von großer Stärke und Geduld." Wenn die USA aber gezwungen würden, müssten sie Nordkorea zerstören. "Der Raketenmann ist auf einem selbstmörderischen Weg", erklärte der US-Präsident in Bezug auf den nordkoreanischen Führer Kim Jong-Un.

In der Generaldebatte der Vereinten Nationen attackierte Trump auch den Iran scharf. Der Iran sei ein wirtschaftlich ausgelaugter Schurkenstaat und exportiere vor allem Gewalt, sagte Trump. Man könne dieses mörderische Regime nicht so weitermachen lassen.

Der Iran müsse endlich die Rechte seiner Nachbarn akzeptieren und sich konsequent gegen jede Form von Terrorismus stellen. Es gebe im Iran viele Menschen guten Willens, die einen Wechsel wollten. Sie müssten endlich gehört werden. Das internationale Atomabkommen mit dem Iran bezeichnete Trump erneut als einen der schlechtesten Verträge, die jemals abgeschlossen worden seien. Das Abkommen sei eine Erniedrigung für die USA.