St. Pöltner Geschenk für den LASK. Mit einem 3:1 -Sieg in St. Pölten hat der LASK in der 16. Bundesliga-Runde wichtige drei Punkte eingefahren. Die Linzer wahrten damit den Anschluss an Sturm Graz auf Platz drei und die beiden Top-Teams Salzburg und Rapid. Im Kellerduell besiegte die Admira die Altacher ebenfalls mit 3:1 und zog damit um einen Punkt am unmittelbaren Gegner um den Klassenerhalt vorbei. Erst ab 20:30 Uhr empfängt Meister Salzburg das Team der Wiener Austria.

Von APA / BVZ.at. Update am 10. Februar 2021 (20:47)
LASK bejubelte Auswärtssieg über St. Pölten
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Der SKN St. Pölten blieb mit dem Match am Mittwoch der Lieblingsgegner des LASK. Die Linzer haben nach dem Auswärtssieg über die Niederösterreicher in bisher zwölf Oberhaus-Duellen neunmal gewonnen und dreimal remisiert. Peter Michorl (10., 82.) und Philipp Wiesinger (33./Elfmeter) bei einem Treffer von Ahmet Muhamedbegovic (65.) sorgten für die dritte SKN-Niederlage in Folge.

Im Gegensatz zum Sonntag, als man im Cup-Viertelfinale gegen Zweitligist Austria Klagenfurt große Probleme hatte, präsentierte sich der LASK diesmal von Beginn an hochkonzentriert. Erstmals gefährlich wurden die Gäste in der siebenten Minute, als Johannes Eggestein aus kurzer Distanz an Goalie Christoph Riegler scheiterte. Drei Minuten später wehrte Riegler einen Volley von Gernot Trauner gerade noch über die Latte ab.

Praktisch aus dem Nichts wurde die Partie noch einmal spannend, was auch der aktuellen Schwäche des LASK bei Defensiv-Standardsituationen geschuldet war. Nach einem Eckball von Daniel Luxbacher sprang Muhamedbegovic am höchsten, der auf der Torlinie postierte Andres Andrade konnte den SKN-Anschlusstreffer nicht mehr verhindern (65.).

Die Admira und Altach tauschten am selben Abend im Tabellenkeller die Plätze. Die Südstädter feierten am Mittwochabend im eigenen Stadion dank Toren der Neuzugänge Andrew Wooten (23., 91.) und David Atanga (67.) einen 3:1 (1:0)-Erfolg gegen die Vorarlberger und zogen damit um einen Punkt am unmittelbaren Gegner um den Klassenerhalt vorbei. Für die Gäste traf Chinedu Obasi (76.) Erstmals seit der zehnten Runde gab die Admira die "Rote Laterne" ab.

Die Admira revanchierte sich damit für die 2:4-Niederlage im ersten Saisonduell. Seitens der Altacher konnte man den überraschenden Heimsieg gegen Sturm Graz nicht zu einem Lauf fortsetzen. Für widrige Umstände sorgten die tiefen Platzverhältnisse aufgrund des anhaltenden Schneefalls. Nichtsdestotrotz stellte das Schiedsrichter-Team rund um Alexander Harkam vor dem Match die Bespielbarkeit des Grüns fest.

Bei der Admira kam die Neuverpflichtung Niko Datkovic in der Innenverteidigung von Beginn an zum Einsatz. Die Altacher mussten rechts hinten kurzfristig umstellen. Nachdem sich Manuel Thurnwald beim Aufwärmen an der Leiste verletzt hatte, rückte an seiner Stelle Anderson in die Startelf. Neven Subotic und Danilo Carando waren bei den Vorarlbergern noch nicht im Kader.