Zahl der Todesopfer nach Erdbeben weiter gestiegen. Eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf 331 gestiegen. Allein in Mexiko-Stadt seien 192 Menschen ums Leben gekommen, teilte der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, am Dienstag mit. Auch in den benachbarten Bundesstaaten Morelos und Puebla wurden Dutzende Menschen getötet.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 26. September 2017 (15:40)
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Allein in Mexiko-Stadt kamen 192 Menschen ums Leben
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Das Beben der Stärke 7,1 hatte am vergangenen Dienstag das Zentrum von Mexiko erschüttert und zahlreiche Gebäude zum Einsturz gebracht. Die Sucharbeiten nach Verschütteten dauerten weiter an. "Wir schätzen, dass noch 40 bis 50 Personen unter den Trümmern begraben sein könnten", sagte der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Miguel Angel Mancera. Die Wahrscheinlichkeit, noch Lebende zu bergen, sinkt allerdings mit jedem Tag.

Verzweifelte Angehörige haben die Bergungskräfte zur weiteren Suche nach Überlebenden gedrängt. Eine aufgebrachte Menschenmenge drohte in der Nacht auf Dienstag (Ortszeit), die Absperrungen vor einem eingestürzten Bürogebäude in Mexiko-Stadt zu durchbrechen und die Suche selbst fortzusetzen. Helfer hatten seit Freitag nur noch Leichen geborgen.

Die Angehörigen forderten von den Rettungskräften mehr Informationen zum Fortgang der Bergungsarbeiten. "Wir haben uns sieben Tage und sieben Nächte friedlich verhalten und auf Ergebnisse gewartet", sagte eine Angehörige, Ines Sandoval, bei einer improvisierten Pressekonferenz gegen Mitternacht. "Unsere Geduld ist am Ende", fügte sie hinzu. Sie forderte die Behörden auf, die Opferlisten zu aktualisieren.