Experten diskutieren Details wegen Karfreitag. Experten diskutieren laut Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Mittwochnachmittag Details für die künftige Ausgestaltung des halben Feiertags am Karfreitag. Vor dem Ministerrat betonte sie, man habe eine Lösung gefunden, die sich möglichst am Status Quo orientiere und räumte ein, dass der halbe Feiertag für den Handel eine Herausforderung darstellt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 20. Februar 2019 (10:32)
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Schramböck will Rechtssicherheit bei Karfreitagsregelung

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) - über das man "nicht glücklich" sei - sei es notwendig gewesen, Rechtssicherheit herzustellen und recht zeitnah eine Lösung zu finden. Die nun gefundene gelte bereits heuer, betonte die Ministerin. Details sind aber noch offen, und diese sollen Experten am Nachmittag besprechen.

Auf die Frage, ob Geschäfte dann etwa nur noch bis 14 Uhr offen haben könnten, verwies Schramböck auf eben diese Gespräche, sieht das komplette Schließen aber nicht als Alternative. Vielmehr stellte sie ein Konstrukt für den Handel ähnlich zum 8. Dezember oder aber zur Samstagsregelung in Aussicht.

Die Ministerin verwies auch auf die hohe Zahl an Feiertagen in Österreich (13) und meinte, der freie Tag für Evangelische am Karfreitag sei bisher nie ein Thema gewesen. Auch ob es den von der Wirtschaft geforderten finanziellen Ausgleich geben wird, ließ die Wirtschaftsministerin offen, ließ jedoch wissen: "Es hätte auch ein ganzer Tag sein können." Ziel müsse aber immer ein möglichst geringer Arbeitsplätzeverlust sein.