Einrichtungen beraten über Lösungsansätze. Wiens Pflege- und Betreuungseinrichtungen beraten am Dienstag angesichts der Causa Pflegeheim in Kirchstetten in Niederösterreich und der darauffolgenden Einstellung zweier verdächtiger Pfleger in einer Wiener Einrichtung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es zu verhindern wäre, dass Pfleger trotz schwerer Vorwürfe gegen sie weiter ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 03. Oktober 2017 (14:51)
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Es geht u.a. um die Themen Personalaufnahme und Vertrauenswürdigkeit
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Zu der Zusammenkunft, die vom Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen organisiert wird, wurden rund 60 Organisationen eingeladen - alle Mitgliedsorganisationen, die sich mit Pflege und Betreuung beschäftigen. Die Sitzung wurde für Dienstagnachmittag angesetzt und dürfte bis zum frühen Abend dauern. Der Fonds Soziales Wien (FSW) hat angekündigt, nach Ende des Treffens in einer Aussendung darüber zu informieren.

"Es geht um einen Meinungsaustausch mit dem Ziel, zu einer gemeinsamen Position zu kommen", sagte Eva Maria Luger, Geschäftsführerin des Dachverbands, im Vorfeld der Sitzung. Erörtert werden soll, welche Lösungsansätze für die Wiener Einrichtungen vorstellbar sind. Es werde unter anderem um die Themen Personalaufnahme und Vertrauenswürdigkeit gehen. Auch über ein Berufsverbot, so wie es bereits im Ärztegesetz verankert ist, soll diskutiert werden, hatte FSW-Chef Peter Hacker vergangene Woche im APA-Gespräch angekündigt.