Tausende Pendler saßen fest. Eine Oberleitungsstörung auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Tullnerfeld sorgte am Dienstag-Morgen für einen zwischenzeitlichen Totalausfall des Bahnverkehrs in Richtung Wien.

Von Alex Erber. Update am 22. Oktober 2019 (09:51)
Symbolbild

Auch in Richtung St. Pölten kam es zu Verspätungen und längeren Wartezeiten. Tausende Pendler waren betroffen. Auf der ÖBB-Website wurden die Bahnkunden wie folgt informiert: "Wegen einer Oberleitungsstörung sind zwischen Wien und Tullnerfeld Zugfahrten derzeit nur eingeschränkt möglich. Die Fernverkehrszüge Richtung Wien werden über Rekawinkel umgeleitet."

Für Reisende ab Tullnerfeld Richtung Wien verkehrten als Schienenersatzverkehr Busse nach Neulengbach, von wo aus die Betroffenen auf der "alten" Weststrecke Richtung Wien-Westbahnhof weiterfahren konnten.

Der Verkehr in Richtung Westen wurde vorübergehend eingleisig durch den Wienerwaldtunnel geführt. Dadurch gab es Verspätungen von 15 bis 20 Minuten. Die Störung sollte laut ÖBB noch am frühen Vormittag behoben werden.

In weiterer Folge kam es auch auf den Straßen in der Landeshauptstadt St. Pölten zu einem Verkehrschaos und erheblichen Verzögerungen: Offenbar stiegen viele Pendler, nachdem sie von der Störung auf der Westbahnstrecke erfahren hatten, spontan vom Zug auf das Auto um...