Welttoilettentag: In Steyr ist das Spülen am teuersten. Die Bewohner von Steyr zahlen am meisten für die Klospülung, am günstigsten spült man in Dornbirn: Das Vergleichsportal Netzsieger hat anlässlich des Welttoilettentages am kommenden Samstag die Preise pro Spülgang erhoben. Wien liegt demnach im Mittelfeld.

Erstellt am 17. November 2016 (10:36)
APA (dpa)
Mit fünf Klogängen täglich wurde gerechnet

Grundlage des Vergleichs war der in zehn untersuchten österreichischen Städten geltende Wassertarif sowie das Abwasserentgelt. Für die Vergleichbarkeit wurde mit einer Standard-Sechs-Liter-Spülung und durchschnittlich fünf Klogängen pro Tag gerechnet.

Die Steyrer zahlen laut diesen Angaben pro Spülung 3,36 Cent und 61,32 Euro pro Jahr. Zweitteuerste Stadt sei mit 60,22 Euro Leonding. Den dritten Platz belegte Linz vor Villach: Hier zahle ein Haushalt pro Person 53,66 bzw. 46,00 Euro im Jahr. Gerade einmal 31,76 Euro fallen in Dornbirn an, 36,14 Euro in Feldkirch. In Wien zahlen die Bürger für die Beseitigung ihrer Hinterlassenschaften 41,62 Euro jährlich: Platz sechs im Ranking. Die Salzburger kommen laut diesen Berechnungen auf 44,90 Euro. In Graz und Innsbruck müssen 39,42 Euro gezahlt werden. Der Einbau von Spülstop- und Wassersparfunktionen könne eine Menge Geld in die Börsen spülen, empfahl Netzsieger.

https://www.netzsieger.de/ratgeber/wie-viel-geld-spuelen-die-oesterreicher-eigentlich-pro-jahr-die-toilette-hinunter