"Don't smoke"-Volksbegehren im Gesundheitsausschuss. Im Gesundheitsausschuss des Parlaments wird am Dienstag das "Don't smoke"-Volksbegehren, das ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zum Ziel hatte, behandelt. Vorgesehen sind Statements der Initiatoren - Wiener Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres und des Krebshilfepräsidenten Paul Sevelda - sowie eine Befragung von Experten, die von den Parteien namhaft gemacht wurden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 26. Februar 2019 (01:30)
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Statements der Initiatoren Szekeres und Sevelda

Das Volksbegehren, das von 881.692 Unterzeichnern unterstützt worden war, ist vom Parlament im Dezember dem Gesundheitsausschuss zugewiesen worden. Sevelda ist nach wie vor der Jugendschutz ein Anliegen: "Rauchen ist für die Jugend noch immer ein soziales Verhalten, das sehr häufig in der Gastronomie 'angelernt' wird." Für Szekeres richtet sich "das Anliegen für einen umfassenden Nichtraucherschutz nicht gegen Raucher oder deren freie Entscheidungswahl, sondern dafür, dass Menschen, die nicht rauchen, Gastronomiebetriebe ohne gesundheitliche Bedenken besuchen bzw. dort arbeiten können". Die gesundheitlichen Schäden seien hinlänglich bekannt: Etwa, dass rund 13.000 Österreicher jährlich an den Folgen des Tabakkonsums sterben.