Ungünstiges Gutachten zu Eurofighter-Gegengeschäften. Ein von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenes Gutachten in der Causa Eurofighter zeichnet ein wenig überzeugendes Bild von den Gegenschäften im Rahmen des Flieger-Deals. Gutachter Gerd Konezny vermisst laut dem Papier, aus dem der "Kurier" zitiert, die Plausibilität der Gegengeschäfte.

Von APA Red. Erstellt am 01. Dezember 2018 (21:24)
APA (dpa)
Gutachter vermisst Plausibilität der Eurofighter-Gegengeschäfte

Die abgerechneten Gegengeschäfte hatten demnach großteils keine inländische Wertschöpfung. Beim Gegengeschäft etwa mit Alutech lag diese nur bei 50 Prozent. Ein ähnliches Beispiel liefert der Gutachter zwischen Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG und Mercedes - in diesem Fall betrug die inländische Wertschöpfung überhaupt nur 29,65 Prozent. Die restlichen 70 Prozent wurden im Ausland produziert, aber zu 100 Prozent als Gegengeschäft der Republik angerechnet.