Weltweit Feiern zum Jahreswechseln. In Österreich fieberten die Menschen am Montagabend dem Jahreswechsel noch entgegen, während in einigen Teilen der Welt 2019 schon längst begonnen hat. Den Start machten wie immer Einwohner von Pazifikinseln, gefolgt von Neuseeland und Australien und später Ländern wie Südkorea und den Philippinen.

Von APA Red. Erstellt am 01. Januar 2019 (00:04)
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Symbolbild

In Sydney wurde das neue Jahr um 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einem farbenfrohen Spektakel begrüßt - laut Veranstaltern gingen 8,5 Tonnen Feuerwerk in die Luft, noch einmal 500 Kilo mehr als voriges Jahr. Zu Lichterregen erklang Musik der 2018 gestorbenen Soul-Sängerin Aretha Franklin. Für den Aufenthalt im Silvester-Areal zahlten Zuschauer Eintritt bis zu 60 Dollar (37 Euro). Auch in Melbourne leuchtete der Nachthimmel.

In China begann 2019 um 17 Uhr (MEZ) ruhig, weil das große chinesische Neujahrsfest erst im Februar ist. Ausnahme ist die Sonderverwaltungszone Hongkong, wo ein glitzerndes Feuerwerk den Hafen erleuchtete. Auch in Taiwans Hauptstadt Taipeh gab es ein großes Feuerwerk vor Hochhauskulisse.

In kalten Regionen frönten Menschen tagsüber auch dem Brauch des Silvesterschwimmens, unter anderem in Luzern in der Schweiz oder im Hafen von Kopenhagen. Deutschlands größte Silvesterparty mit Hunderttausenden Besuchern sollte erneut in Berlin am Brandenburger Tor über die Bühne gehen. Die Partymeile öffnete am Nachmittag bei etwa sieben Grad plus, die auch nachts in etwa herrschen sollten.

Die russische Hauptstadt Moskau ist mit dem traditionellen Glockenschlag des Spasski-Turms am Kreml ins neue Jahr 2019 gegangen. In der Metropole des größten Landes schlug es am Montag zwei Stunden früher als in Österreich Mitternacht. Die Stimmung blieb nach der Gasexplosion vom Silvestertag in der Stadt Magnitogorsk aber gedämpft. Es muss mit Dutzenden Toten gerechnet werden.

Auf dem Roten Platz und im festlich beleuchteten Zentrum Moskaus war zwar alles für ein fröhliches Fest vorbereitet. Doch die Stimmung blieb gedämpft wegen der Gasexplosion vom Silvestertag in der Stadt Magnitogorsk, nach der immer noch mit Dutzenden Toten gerechnet werden muss.

In Wien sind wieder zigtausende Menschen aus dem In-und Ausland in die Innenstadt gekommen, um dort am alljährlichen Silvesterpfad dem Jahreswechsel entgegenzufiebern. Highlight der inzwischen 29. Ausgabe ist sicherlich einmal mehr das Feuerwerk um Punkt Mitternacht am Rathausplatz. In allen Farben erleuchtet wird der Himmel auch in Riesenradnähe sein, wo synchron zu Musikklängen Leuchtraketen abgeschossen werden.

Am Pfad selbst ist allerdings nicht nur das Zünden, sondern bereits die Mitnahme pyrotechnischer Gegenstände untersagt. Die Polizei ist in der ganzen Stadt mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz. Außerdem wird ab 20.00 Uhr die Ringstraße zwischen Operngasse und Grillparzerstraße abgeriegelt. Die Sperre wird zumindest bis 1.30 Uhr am Neujahrstag aufrecht bleiben.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen trafen international auch große Städte wie Paris und Istanbul. Frankreich und die Türkei hatten in den vergangenen Jahren eine besonders hohe Terrorgefahr.

In Rom waren Böller, Knallkörper und Leuchtraketen zu Silvester verboten. Bürgermeisterin Virginia Raggi unterzeichnete "zum Schutz der Unversehrtheit der Bürger" eine entsprechende Verordnung, die vom 31.12 bis zum 1.1. um Mitternacht gilt. Die größte Party sollte in Italiens Hauptstadt auf dem Circus Maximus und in der Umgebung starten, wo am Silvestertag und in der Nacht 1.000 Künstler auftreten sollten. Dort war auch das offizielle Feuerwerk geplant.

Nach Österreich in der Mitteleuropäischen Zeitzone rutschen etwa Großbritannien und Portugal (1.00 Uhr am 1.1.) ins neue Jahr, später folgen zum Beispiel Rio de Janeiro in Brasilien (3.00 Uhr) und Städte in den USA wie New York (6.00 Uhr) und Los Angeles (9.00 Uhr).

Als letztes begrüßen Menschen auf der zur Insel-Gruppe Amerikanisch-Samoa gehörenden Insel Tutuila das Jahr 2018. Dort feiern die Bewohner um 12.00 Uhr MEZ am Montag Happy New Year. Um 13.00 Uhr beginnt auf der Bakerinsel und der Howlandinsel das neue Jahr. Diese sind jedoch unbewohnt.