Mordprozess im Fall Roland K. startet. Am Salzburger Landesgericht startet am Donnerstag ein sechstägiger Prozess um die mutmaßliche Ermordung eines wohlhabenden Salzburgers. Die Leiche von Roland K. wurde im Mai 2017 in einem Schweinestall im Innviertel entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Salzburg klagte den Besitzer des Anwesens sowie ein befreundetes Pärchen wegen Mordes, Raubes und Einbruchdiebstahls an.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 19. April 2018 (02:00)
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Der Mordprozess ist für sechs Tage anberaumt
APA (Symbolbild)

Die drei Flachgauer sollen es auf den Nachlass des 63-Jährigen abgesehen haben. Ein 24-jähriger Musiker und seine damalige Freundin (21) sollen den Akademiker in dessen Villa in der Stadt Salzburg am 19. Juli 2016 ermordet haben.

Der Eigentümer des aufgelassenen Schweinestalls in Oberösterreich, ein 29-jähriger Wirt, soll das Paar laut Anklage zu der Tat angestiftet haben. Das Motiv sei gewesen, aus Mitteln der Erbschaft ein schönes Leben zu führen. Doch die Beschuldigten bestreiten den Tatvorwurf. Der Musiker legte als einziger ein Geständnis ab, allerdings lediglich in Richtung eines Raubvorsatzes.