Südtirol zog Bilanz nach Chaos auf Brennerautobahn. Nachdem in Südtirol nach den Schneefällen am Wochenende und dem dadurch ausgelösten Chaos auf der Brennerautobahn (A22) wieder Normalität eingekehrt ist, hat das Land Bilanz gezogen: Seit Samstag waren neben 470 Mitarbeitern des Straßendienstes mit 220 Schneeräumfahrzeugen in 12.000 Arbeitsstunden auch 134 Freiwillige Feuerwehren mit rund 1.600 Mann im Einsatz.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 05. Februar 2019 (11:32)
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Nichts ging mehr am Brenner

Zudem verrichteten 23 Polizeistreifen mit 70 Polizisten und 20 Einheiten der Carabinieri ihren Dienst. Das Weiße Kreuz war mit 25 Fahrzeugen, darunter zwei Ambulanzen, sowie 55 freiwilligen Helfern und vier Sanitätern im Einsatz. Der Betreuungszug verteilte 4.500 Brote, warme Getränke und 200 Decken.

Indes war die Lawinengefahr auf Südtirols Bergen nach wie vor prekär. Am Dienstag galt südlich des Alpenhauptkamms gebietsweise abermals die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Dies vor allem oberhalb von rund 1.600 Metern im alpinen Schneesportgelände. Für Wintersport abseits gesicherter Pisten waren die Verhältnisse heikel.