Abfahrt hat in Beaver Creek absolute Priorität. Die Abfahrt hat beim Herren-Skiweltcup in Beaver Creek absolute Priorität. Weil am Freitag mit Rennbeginn (19.45 Uhr MEZ) Schneefall einsetzen soll, wurden gleich drei verschiedene Startmöglichkeiten vorbereitet. Gibt es dennoch kein Rennen, wird man es Samstag anstelle des Super-G versuchen. "Den können wir in Europa nachtragen, die Abfahrt nicht", begründete dies FIS-Renndirektor Markus Waldner.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 30. November 2018 (05:45)
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Sollte das Rennen verschoben werden, sind alle Kräfte gefordert

Wenn Wind es am Freitag unmöglich macht, das 20-sekündige Gleitstück nach dem Start zu befahren (Waldner: "Das wäre eine Lotterie"), könnte es auch erst vom Beginn des steilen Streckenteiles bei "The Brink" losgehen. Die dritte Startmöglichkeit liegt noch weiter unten. Nämlich dort, von wo aus Marcel Hirscher vor drei Jahren sensationell seinen einzigen Super-G gewonnen hat. Um 16.30 Uhr MEZ wird festgelegt, welcher Start benutzt wird.

"Wenn es erst vom Steilhang losgeht, ist es für manche sicher ein Vorteil", weiß Österreichs Abfahrtschef Sepp Brunner. "Wir haben aber ohnehin Fahrer für beide Situationen." Eröffnen wird das Rennen der Österreicher Matthias Mayer mit Startnummer 1. Der Super-G-Olympiasieger aus Kärnten hofft, dass der Schneefall möglichst erst nach seiner Fahrt einsetzt. Ähnliches gilt für Vincent Kriechmayr, der mit 3 und damit einer seiner Wunsch-Nummern ins Rennen geht.

Hannes Reichelt kann erst mit der 17 versuchen, auf der Raubvogelpiste erstmals seit 2013 hier wieder auf das Abfahrts-Podest zu kommen. Max Franz erhielt mit der 11 die "Doppel-eins". In Lake Louise hatte der Kärntner mit der 1 gewonnen und dabei vom später aufkommendem Wind profitiert.

Sollte es zu einer Verschiebung kommen, sind alle Kräfte in Beaver Creek gefordert. Denn in der Nacht auf Samstag setzt richtig intensiver Schneefall ein.