Moratas Familie während Länderspiel zuhause überfallen. Die Familie des spanischen Fußball-Teamspielers Alvaro Morata ist während der EM-Quali-Partie der "La Roja" auf den Färöern (4:1) im eigenen Haus überfallen worden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 09. Juni 2019 (14:11)
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Morata (r.) kickte, seine Familie wurde überfallen
APA/dpa

Laut spanischen Medienberichten seien mehrere bewaffnete Männer in sein Haus im Nobelviertel Mirasierra bei Madrid eingedrungen, in dem u.a. Moratas Ehefrau Alice und die elf Monate alten Zwillinge des Paares im Haus  gewesen seien.

Moratas Familie und eine Hausangestellte hätten grauenvolle Augenblicke und einen "ungeheuren Schreck" erlitten, hieß es ohne weitere Details. Niemand sei aber verletzt worden. Die vermummten Täter seien nach kurzer Zeit unerkannt entkommen. Sie hätten Wertgegenstände, darunter Juwelen und Luxusuhren, sowie auch Objekte erbeutet, die großen sentimentalen Wert für die Familie hätten, berichtete "AS". Die Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf. Morata gab vorerst keine Stellungnahme ab.

Die Madrider Zeitung "ABC" kommentierte derweil, es handle sich "offenbar um eine neue Mode der Hausräuber in Spanien". Erst am 13. April seien zum Beispiel die Häuser von zwei Profis des Erstliga-Clubs Betis Sevilla, von Joaquin und William Carvalho, während des Stadtderbys beim FC Sevilla (2:3) überfallen worden.