Schuldig: 14 Monate für Parfumdieb!. In Drogeriemärkten in Bezirken St. Pölten, Amstetten und Melk schlug Georgier zu. Er gibt die Diebstähle vor Gericht zu.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 09. April 2018 (11:01)
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Symbolbild

Geständig zeigte sich ein 25-jähriger Georgier, als er im St. Pöltner Landesgericht auf der Anklagebank saß. Ihm wurden 14 Diebstähle teils recht wertvoller Parfums zu Lasten gelegt. In zwei weiteren Fällen handelte es sich lediglich um Versuche.

Bilder von Überwachungskameras haben ihn überführt. In zwei Fällen war auch noch ein 31-jähriger Komplize darauf zu sehen. „Er war zweimal dabei, gestohlen habe aber nur ich“, sagt der Angeklagte. Sein Tatgebiet umfasste gleich vier Bundesländer. In Niederösterreich war er in Drogeriemärkten in Gablitz, Pressbaum, Neulengbach, Böheimkirchen, Amstetten, Ybbs und Melk tätig. Weiters versuchte er auch sein Glück in Wien und Oberösterreich, im burgenländischen Pinkafeld klickten aber schließlich die Handschellen.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigte den Georgier, insgesamt 7.000 Euro auf diese Weise erbeutet zu haben und obendrein gewerbsmäßigen Diebstahl begangen zu haben. „Ich habe das Geld für Drogen gebraucht“, erklärt der Angeklagte. Subtext und Substitute waren die Drogen seiner Wahl.

Vorstrafe kommt erschwerend hinzu

Das Geständnis wirkte sich positiv auf das Urteil aus. „Negativ ist hingegen zu werten, dass sie bereits eine Vorstrafe abgesessen haben. Nachdem sie wieder in Freiheit waren, haben sie mit den Diebstählen begonnen“, entgegnet die Richterin.

Er habe 20 Tage nach seiner Haftentlassung schwarz am Bau gearbeitet, danach kamen keine Aufträge mehr und er musste sich auf andere Weise Geld für seine Drogensucht beschaffen.

Der Angeklagte bekam 14 Monate unbedingt aufgebrummt und er nahm das Urteil an, daher rechtskräftig.