Bisherige Sommerbilanz lässt Touristiker jubeln. Das Tourismusland Österreich ist auch heuer im Sommer bei Inländern wie Ausländern sehr gefragt. In der bisherigen Sommersaison (Mai bis Juli) verbuchten die Betriebe ein Nächtigungsplus von 4,4 Prozent auf 35,93 Millionen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 28. August 2017 (12:00)
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Touristen vor dem Schloss Belvedere in Wien

Das sei das beste Ergebnis seit 1992, gab die Statistik Austria bekannt. Die Zahl der Gäste stieg von 5,7 Prozent auf 11,84 Millionen - auch das sei ein neuer Höchstwert.In der ersten Hälfte der bis Ende Oktober laufenden Sommersaison gab es sowohl bei ausländischen (+5,8 Prozent auf 24,85 Mio.) als auch bei inländischen (+1,5 Prozent auf 11,08 Mio.) Gästenächtigungen Zuwächse, geht aus einer Aussendung vom Montag hervor.

Nach Steigerungen bereits im Vorjahr gab es auch heuer deutlich mehr Nächtigungen von Gästen aus dem wichtigsten Herkunftsland Deutschland. In der bisherigen Sommersaison stiegen diese um 6,8 Prozent auf 12,85 Mio. Auch bei Gästen aus den Niederlanden (+1,3 Prozent), den USA (+7,9 Prozent), aus der Tschechischen Republik (+3,9 Prozent) und aus Frankreich (+2,3 Prozent) wurden Nächtigungszunahmen verzeichnet.

Den deutlichsten Anstieg gab es bei Nächtigungen russischer Gäste (+31,5 Prozent), die schon in den vergangenen Monaten wieder vermehrt nach Österreich kamen.

Eine rückläufige Nächtigungsentwicklung wiesen unter anderen die Schweiz und Liechtenstein (-0,6 Prozent), das Vereinigte Königreich (-1,4 Prozent) und Belgien (-4,3 Prozent) auf.

Die Nächtigungszahl stieg vor allem in gewerblichen (+13,8 Prozent) und privaten (+9,0 Prozent) Ferienwohnungen deutlich an. In den 2-/1-Stern-Betrieben war die Entwicklung hingegen rückläufig (-6,0 Prozent). Die wichtigste Hotelkategorie der 5-/4-Stern-Betriebe verzeichnete ein Nächtigungsplus von 1,4 Prozent. Einen überdurchschnittlich hohen Zuwachs von 6,5 Prozent verzeichneten auch Hotels der mittleren Kategorie (3-Stern).

Im bisherigen Kalenderjahr (Jänner bis Juli) zogen die Nächtigungen um 2,5 Prozent auf 90,03 Mio. an, womit ein neuer Höchstwert erreicht worden ist. Ein Anstieg war sowohl bei den Übernachtungen von ausländischen (+2,9 Prozent auf 67,42 Mio.) wie auch von inländischen (+1,3 Prozent auf 22,61 Mio.) Gästen zu beobachten. Mit einer Zunahme von 3,8 Prozent auf 25,54 Mio. erreichten die Ankünfte ebenfalls einen neuen Spitzenwert, so die Statistik Austria.

Für Deutschland wurde in diesem Zeitraum ein Anstieg von 1,6 Prozent bzw. von mehr als einer halben Million auf 33,61 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die höchsten Zuwächse kamen von russischen Gästen (+16,6 Prozent).