FF-Großeinsatz und sechsstelliger Schaden bei Brand. Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist am Sonntag bei einem Brand in Vösendorf im Bezirk Mödling im Einsatz gestanden.

Von APA, Redaktion. Update am 18. August 2019 (11:39)

Update: 

Brandursache dürfte den Ermittlungen zufolge eine offene Flamme wie eine Kerze oder heiße Asche aus einem Griller gewesen sein, teilte die Polizei am Dienstag auf Anfrage mit. Drei Reihenhäuser waren betroffen, zwei der Objekte wurden stark beschädigt.

Wir berichteten:

Die Flammen waren in den frühen Morgenstunden in einem Wohnhaus ausgebrochen und breiteten sich im dicht besiedelten Gebiet rasch auf angrenzende Gebäude aus.

"Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle", teilte die FF Vösendorf mit. Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzkräfte wurden einer Aussendung zufolge gegen 5.30 Uhr alarmiert. Rund 130 Mitglieder von mehreren Feuerwehren rückten aus. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt.

Der Brand verursachte einen beträchtlichen Schaden. "Man geht von mehreren 100.000 Euro aus", sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner auf Anfrage. Drei Reihenhäuser waren betroffen, wie auch Rotes Kreuz und Feuerwehr berichteten. Die Brandursache soll am Montag vom Bezirksbrandermittler mit dem Landeskriminalamt Niederösterreich erhoben werden.

Das Feuer war gegen 5.15 Uhr entdeckt worden, teilte Schwaigerlehner mit. "Die Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Sie haben zuerst versucht, selbst zu löschen", berichtete Hermann Grusch, Sprecher der FF Vösendorf, im Gespräch mit der APA. Die Flammen griffen von einem Gebäude auf zwei weitere Reihenhäuser über. Der Brand war von weitem zu sehen. Es gab keine Verletzten, hieß es von der Polizei.

Zwei Reihenhäuser waren laut Feuerwehr extrem betroffen. Unter anderem wurde der Dachstuhl zerstört, das obere Stockwerk wurde stark beschädigt. Ein weiteres Objekt wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Sechs Feuerwehren waren mit der Brandbekämpfung beschäftigt, Nachlöscharbeiten waren am Vormittag nach wie vor im Gange. Das Rote Kreuz stand einer Aussendung zufolge mit mehreren Mitgliedern und der Krisenintervention im Einsatz.