FIFA ermittelt gegen England und Schottland. Den Fußballverbänden Englands und Schottlands droht wegen des Tragens von "Poppy"-Armbinden während des WM-Qualifikationsspiels in der vergangenen Woche eine Strafe durch die FIFA.

Erstellt am 17. November 2016 (19:21)
APA/dpa
Stein des Anstoßes ist eine Klatschmohn-Blüte

Der Weltverband eröffnete am Donnerstag ein Disziplinarverfahren gegen die beiden Verbände. Über das Ergebnis der Untersuchungen oder einen Zeitpunkt für ein Urteil könne man keine Angaben machen, hieß es aus Zürich.

Am Freitag hatten die Spieler Englands und Schottlands während des Spiels (3:0) schwarze Armbinden mit der "Poppy" getragen, obwohl die FIFA das als politisches Symbol bewertet und untersagt hatte.

Die rote Klatschmohn-Blüte, rund um den "Remembrance Day" bei vielen Briten an der Kleidung, erinnert an den Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg. Beide Verbände hatten angekündigt, dass sie mögliche Konsequenzen tragen würden. Das könnten eine Geldstrafe oder sogar ein Punktabzug sein.